Badespass in Riposto

Mittlerweile sind schon fünf Tage um. Es kommt uns vor wie eine Ewigkeit. Vielleicht liegt es an der „Gewohnheit“ die hier schon für uns herrscht. Wir kennen alle Schleichwege, viele Geheimplätze und Einkaufsmöglichkeiten. Wie in meinen zwei Beitragen vorher, herrscht hier ungewöhnliches Wetter für Mitte/Ende Mai. Selbst die Sizilianer sind etwas überrascht. Dennoch haben wir Urlaub und der wird genossen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und für die Hunde herrscht hier optimale Temperaturen.

3 Hotels, eine Reise – Sizilien 2014

Nach wie vor suchen uns Gewitter, Regenschauer und kühle Temperaturen heim… Für uns sehr ungewohnt hier, aber dem Wettergott kann man ja bekanntlich nicht gut zureden.

Änderung Zwischenstop

Um beim ersten Teil anzuknüpfen, mussten wir ja ein Hotel in der Nähe Tropea finden. Vater und der Held waren in bester Fahrlaune und durch die rote Mulikuh (Red Bull) auch ziemlich konzentriert bei der Sache. Dank dem 3 Netz und einem iPad fanden wir umgehend ein Hotel. Angerufen und mit meinem besten Englisch gleich zwei Zimmer reserviert. Das Hotel New Paradies erwartete uns somit zwischen neun und zehn Uhr abends.

Der Vesuv begrüßte uns bei Neapel mit seiner imposanten Gestalt. Derzeit ist der Berg 1281m hoch und zählt zu den aktiven Vulkanen in Europa. Aber seit seinem letztem Ausbruch im Jahre 1944 befindet er sich in einer Ruhephase.
2014-05-15 07.30.34Ankunft im  New Paradies bei windigen 19 Grad und einem tollen Blick auf das beleuchtete Tropea. Die „kleine“ Stadt misst derzeit 6500 Einwohner (Stand 2012) und bei klarer Sicht hat man einen tollen Blick auf den immer aktiven Vulkan Stromboli. Durch die gut erhaltene Altstadt ist Tropea ein Touristenmagnet in Kalabrien. In den Sommermonaten wimmelt es hier von italienischen Touristen.

Wir wurden von den Besitzern überaus freundlich empfangen. Beide blieben extra für uns wach um uns zu begrüßen und uns die gemütlichen Zimmer zu zeigen. Die Eltern und wir teilten uns quasi ein Appartement, dass durch eine Verbindungstür getrennt war. Eine kleine Einbauküche befand sich direkt vor der Türe. In den Sommermonaten sicher nutzbar.

Für Leni und Cooper war das alles extrem aufregend. Neue Gerüche, fremde Eindrücke. Die ersten fünf Minuten hatten wir stark zu kämpfen sie zu beruhigen. Aber je mehr du sagst, umso mehr stachelst du den Hund an. Somit liefen wir eine kleine Runde zur Gassi-Erleichterung.

Hallo Tropea

In aller früh wurden wir durch Meeresrauschen geweckt. Anziehen und raus aus dem Zimmer. Ein wunderschöner Blick auf den Hafen von Tropea sowie die Hinterseite der Altstadt erfreute die Augen. Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen in der Sonne. Lt. Beschreibung auf der Internetseite des Hotels, ist das Meer keine 200 Meter weit entfernt. Ideal um mit den Hunden hin zu laufen. Natürlich ist um diese Jahreszeit noch nichts geöffnet, somit war der Strand auch Menschenleer. Leni und Cooper konnten nach einem Jahr wieder ihre Pfoten ins Meer stecken. Hundeverbot konnten wir auf die Schnelle nirgends finden. Doch leider gab es ziemlich starken Wellengang und somit mussten beide an der Leine bleiben.

Um 8 Uhr gab es Frühstück. Nur für uns wurde aufgetischt. Über frische Wurst, bis zum leckeren Käse. Es gab gefühlte und leere Croissants und natürlich beides warm. Kaffee und Tee, sowie Milch für Cornflakes oder Müsli. Warme Brötchen standen auch auf dem Tisch die man mit leckeren Honig aus Kalabrien genießen konnte. Leider war das Besteck und das Geschirr an sich nicht so sauber.

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Nach einem tollen Frühstück mit grandiosem Ausblick aufs Meer, wollte der Besitzer unbedingt noch die Hunde kennenlernen. Er liebe Hunde meinte er und freute sich sichtlich über die stürmische Begrüßung unserer zwei Rabauken. Die Italiener scheinen sehr hundefreundlich zu sein. Zumindest wird einem das als Tourist suggeriert. Sprechen doch die ganzen Streuner die wir auf unserem Weg an den Straßenrändern sahen, eine andere Sprache….

Eine herzliche Verabschiedung später düßten wir in Richtung Tropea. Die Eltern waren noch nie so weit unten und hier ist das Meer wunderschön blau. Die Stadt scheint derzeit runderneuert zu werden. Überall wurde gebaut und renoviert. Ein kurzer Abstecher in die Altstadt war somit Pflicht. Leider hatten wir viel Verkehr und das Wetter schwenkte um auf kühlen Wind und Regenwolken. Nach 15 Minuten durchschlendern, kehrten wir zu unseren Autos zurück und fuhren wieder auf die Autobahn in Richtung Autofähre.

Anmerkung: In Tropea kann an den weiß markierten Stellen gratis geparkt werden. Blaue Markierungen stehen für Zahlen. Wie viel hier verlangt wird, wissen wir leider nicht.

Agritursimo Galea und Torre Archirafi Resort

Die Mutter wurde immer aufgeregter und wir schafften es noch auf eine kleine Autofähre, die uns anstandslos auf die Insel der Zitrusfrüchte brachte. Auf der Fähre selbst trafen wir Grazer, die eine Rundreise in Sizilien geplant haben. Wie klein die Welt doch ist.

In Messina angelangt fuhren wir durch die Straßen, immer die Eltern im Rückspiegel im Auge behaltend. Kurz die Vorräte im angrenzenden Conferama aufgefüllt und die Eltern in ihrem Domizil Agriturismo Galea untergebracht. Wer sich hier jetzt fragt, warum die Eltern nicht bei uns im Torre Archirafi Resort übernachten, dem sei gesagt, dass die Eltern etwas anspruchsvoller sind. 🙂
Pool, Sat-TV und ja, das sind eigentlich die zwei wichtigsten Punkte die hier im Resort fehlen. Wir brauchen es nicht, die Eltern schon. Somit wurde Francesco rechtzeitig angefragt ob er uns eine Alternative für unsere Eltern nennen könne. Das Agriturismo Galea verfügt über die zwei wichtigen Punkte.

Die Mutter weinte Freudentränen über die wunderschöne Anlage. Der ganze Stress der letzten Wochen und Monate (Gallen-OP, usw) viel wie ein dicker Stein von ihren Schultern. Nach einer kurzen Einweisung konnten wir sie gut im Zimmer direkt am Pool und Restaurant unterbringen und fuhren dann endlich zu unserem Ziel. Dem wunderschönen, mitten in einer Zitronenplantage gelegenen Torre Archirafi Resort.

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Die Begrüßung war sehr herzlich. Francesco Mutter umarmte uns und freute sich sichtlich uns zu sehen. Francesco selbst durften wir auch mit Küsschen links und rechts begrüßen. Wir haben Freunde gefunden. Die Begrüßung von Leni und Cooper war oder ist wie immer sehr stürmisch ausgefallen.

Das Auto wurde entladen, die Geschenke überreicht und wir versteckten uns gleich wieder im Haus. Gewitter und Regen ließen nichts anderes zu.

Die ersten Tage des Urlaubs sind schon vorüber, doch es stehen noch ein paar aufregende Tage an. Und hier auf unserem Traveldog-Blog wird natürlich weiter fleißig berichtet. Also bleibt dran. 🙂

 

Torre Archirafi Resort


Booking.com

Sizilien 2014 – Traveldog.at ist wieder unterwegs

Der Wettergott hier auf Sizilien meint es derzeit nur halbherzig gut mit uns. Gewitter, Regen und ungewohnte kühle Temperaturen. Aber, somit hab ich jetzt die Gelegenheit die letzten 2 Tage Revue passieren zu lassen. 18 Stunden Autofahrt, windige Überraschungen, Hotel New Paradies und eine herzliche Begrüßung fassen die ersten Tage gut zusammen.

2014-05-14 07.13.42Wir haben extra eine neue Kategorie eingerichtet, wo wir immer, wenn wir genügend Zeit und Gelegenheit dazu haben, über unsere Reise mit Hund(en) quer durch Sizilien berichten werden. Natürlich im Fokus Leni und Cooper. Wo sind sie erlaubt, was haben sie erlebt usw. Geplant ist ein 2 tägiger Aufenthalt im Westen Siziliens. Noto wird besucht und eine Kaffeerösterei, aber diese vermutlich ohne die Hunde. Aber das ist nur mal ein kurzer Ausblick auf die knapp 3 Wochen hier.
Solltet Ihr Fragen dazu haben oder Tipps was wir uns unbedingt nicht entgehen lassen sollten, schreibt uns doch einen Kommentar. Aber jetzt, viel Spass beim Lesen des ersten Teils. 🙂

18 Stunden Autofahrt und windige Überraschungen

Endlich war er da, der Tag der Abreise. Die Vorfreude war groß, gab es doch eine nicht unerhebliche Änderung in unserer Reise nach Sizilien. Meine, also Julias Eltern, sind dieses Jahr mit dabei. Viele Fotos und die vielen positiven Erzählungen all die Jahre unsererseits, überstimmte sie zu einer Reise ins Land der Zitrusfrüchte. Für beide ein ziemlich heftiges Abenteuer, dass sie vermutlich so schnell nicht vergessen werden.

Um Punkt 5:15 Uhr früh fuhren die Eltern vor um uns abzuholen. Leni hatte so extreme Vorfreude, dass sie von der Rückbank auf den Beifahrersitz sprang und erstmal wieder das Auto verließ. Vor lauter Lachen konnten wir sie zunächst nicht beruhigen. Nach einer kurzen „Fang mich doch-Runde“ verfrachteten wir sie aber wieder ins Auto und fuhren los. Da beide Hunde das Autofahren gewöhnt sind, schliefen sie auch sofort ein.

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Die ersten 2 Stunden vergingen wie im Flug und nach einer kurzen Pause mit Kaffee, Pinkelpause für die Hunde und selbstgemachten Brötchen ging es wieder weiter in Richtung Süditalien. Ein ziemlich starker und kühler Wind begleitete uns auf den Pausen. Ungemütlich und etwas ungewöhnlich für Mitte Mai. Aber in Innsbruck liegt 10 cm Schnee auf der Höttinger Alm!!!!!!

Leni und Cooper waren immer die heimlichen Stars auf den Raststätten. Wir kannten das ja bereits aus den Jahren zuvor. Ungläubige Blicke, Fotos und Streicheleinheiten Fremder, sind für uns schon fast normal. Die Eltern fanden dies sehr amüsant und doch etwas komisch. In Innsbruck freut sich kaum einer, Hunde zu sehen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wir hatten uns für die Hinfahrt ein Hotel in Nola (nach Neapel) ausgesucht um doch übernachten zu können. Und zwar das Hotel Belsito. Wussten wir doch nicht, wie Vater auf die lange Autofahrt reagiert. Umso überraschender seine Aussage nach der Hälfte der Zeit: Wollen wir nicht durchfahren?
Ungläubige Blicke wurden ausgetauscht, es wurde gerechnet und diskutiert. Da eine Ankunft um weit nach Mitternacht einfach nicht möglich war, disponierten wir kurzerhand um. Ein Hotel in Tropea musste her.

Wir wir das geschafft haben, wo wir genau gelandet sind und wie es weiter geht, lest ihr bald im zweiten Teil. 🙂 DSC07635

Tal der Tempel – Agrigento

Erstmal, wir sind gut aus dem Urlaub zurück gekommen. Der Beitrag ist leider nicht wie geplant früher online gegangen. Ich hoffe ihr verzeiht uns. 😉 Wehmut angesichts des Urlaubsendes und div. Überlegungen bzgl. des Blogs, haben alles etwas hinausgezögert.

Wünschen euch viel Spass beim Lesen.

Urlaub – zum geniessen…

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Vielleicht ist es dem ein oder anderen bereits aufgefallen. Es war eigentlich die Rede von täglichen Artikeln auf unserem Blog. Doch Urlaub sollte man auch genießen können.

Wir hatten nach dem straffen Programm in der ersten Woche eine Pause eingelegt. Ein paar Tage faulenzen, mit den Hunden spielen und kuscheln. Die Sonne genießen und ein bisschen am Meer baden. Die Erholung war bitter notwendig.

Somit gab es nicht genug Stoff für einen Blogartikel. 🙂

In Kürze folgt noch ein Artikel über unseren Ausflug ins Tal der Tempel in Agrigento. Also bis demnächst. 🙂

Honig vom Ätna – weltklasse

Heute waren wir dann wieder endlich unterwegs um uns, Familie und Freunde mit Honig einzudecken.Es gibt einfach keinen besseren Honig wie den Honig von Sizilien:

Da es sich hierbei natürlich um Produktwerbung handelt, hier auch noch die Links zu den Anbietern der jeweiligen Produkte:

  1. Honig, Honigcremes, Oliven, Olivenöl, Wein – www.orodetna.it

Alles in Allem, ein gelungener Einkauf. Frohes Shoppen auf Sizilien 😉

Heisser als heiss….

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Der Tag wird unter extremer Faulheit verbucht. Vielleicht waren es die kleinen Nachwehen der Wanderung vom Vortag. Jedenfalls verbrachten wir fast den gesamten Tag in unserem Appartement. Es wird immer heißer. Zumindest fühlt es sich so an.

Leni und Cooper verschliefen den Tag quasi und ließen sich nur schwer zum Spielen oder Gassi gehen animieren.

Am späten Nachmittag fuhren wir hoch nach Zafferana um für die Familie, Freunde und Arbeitskollegen Honig einzukaufen. Ich glaube wir schleppten an die 8kg Honig aus dem Laden. 🙂

Nächste Woche erledigen wir den Einkauf für uns. Hier findet ihr den Artikel von letztem Jahr. Samt Link des Geschäfts.

Mit ein paar sonnigen Grüßen verabschieden wir uns auch schon wieder.

Hunde im Meer – was für ein Badespaß

Nach der Tour um die Toten Krater bei Bronte, war wieder ein Tag Pause angesagt. Blauer Himmel und Sonnenschein versprachen einen schönen und heißen Tag.

So war es dann auch. Gleich zum Frühstück Temperaturen um die 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 70%. Schwitzen vorprogrammiert.

Nach einer kurzen Gassirunde machten wir es uns zu viert in der Sonne gemütlich. Am Vormittag spielten wir zum ersten Mal ohne Leine mit Copper und seinem Lieblingsball. Klappte Super und wir sind mächtig stolz, dass er die Gelegenheit zum abhauen nicht nutzte.

Am späten Vormittag gab es für die Hunde ein paar Eiswürfel zum abkühlen.

In der Mittagspause hielten wir uns im Haus auf. Gegen 14 Uhr zog es uns dann Richtung Strand in Riposto. Zwischen zwei Strandabschnitten wollten wir es uns gemütlich machen. Aber leider war der Wind etwas zu stark und somit auch der Wellengang sehr hoch.

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Statt die Strandmuschel aufzubauen, führte Steve abwechselnd Cooper und Leni ans Meer zum baden und abkühlen. Während Leni sich sofort in die Fluten stürzte, tippelte Cooper den Wellen davon. Er war zum ersten Mal am Strand und somit auch am Meer. Nicht ganz ideale Verhältnisse machten aus ihm einen kleinen Angsthasen. Dennoch kühlte auch er sich etwas ab.

Wir erledigten im Anschluss noch gleich einen halben Wocheneinkauf und der Kühlschrank ist jetzt mit allerlei gutem Zeugs gefüllt.

Nach der Bade- und Einkaufstour machten wir es uns mit Essen auf der Terrasse gemütlich.

Mit einem leckeren Gericht von Steve, verabschieden wir uns bis zum nächsten mal. 🙂

 

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Faulheit siegt – angekommen auf Sizilien

Um Punkt sechs weckte mich, Julia, die Sonne. Unglaublich. Sonne. 🙂

Gleich darauf ging es zuerst mit Cooper direkt in die Zitronenplantage. Zwischendrin hat ihn etwas so arg erschreckt, dass er mich fast umgehaut hätte. Kein Wunder, bei dermaßen vielen Eidechsen und Kleintier.

Nachdem sich auch Leni erleichtern konnte, war gemeinsames Frühstücken angesagt. Da Francescos Hunde in einer Tour bellen und Cooper die Umgebung, Gerüche und Leute noch nicht kennt, muss er leider noch an der Leine bleiben.

Die Familie vom Francesco ist wie immer sehr freundlich und zuvorkommend. 🙂

Die Hunde chillen viel in der Sonne und kühlen sich im Haus dann wieder ab.

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Am Vormittag nutzten wir noch die etwas erträglichen Temperaturen um mit den Hunden etwas Ball zu spielen. Leni erschreckt dann nach wie vor noch gerne die Gärtner und Angestellten von Francesco mit ihrer stürmischen Art. 😉

Um die Mittagszeit versteckten wir uns im kühlen Haus. Die Temperaturen waren nicht mehr zum aushalten. Als kurz vor der Siesta Francescos Mutter durchs Dickicht der Blüten spazierte. Sie hatten einem kleinen Korb bei sich und steuerte direkt auf uns zu. Mit unseren null italienisch Kenntnissen, schnappte ich, Julia, nur ein Wort auf: Nespola

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Im Korb befanden sich so kleine hellgelbe Kugeln. Auf den ersten Blick sahen sie aus wie Marillen. Dr. Google befragt und den Namen: Mispel, als Treffer erhalten. Im ersten Moment dachte ich, der Übersetzer spinnt. Kannte ich doch das Wort nicht. Wikipedia lieferte uns schlussendlich des Rätsels Lösung. Eine unglaublich süße Frucht, die man auch super zu Marmelade verarbeiten kann. Der Baum, der diese Früchte trägt, steht keine 10 Meter von hier entfernt.

Vielen dank an Francescos Mutter.

Kurzer Stopp im Lidl um die Wasservorräte aufzustocken und hoch noch Zafferana zu Oro d’etna um der Honigsucht nachzukommen. Steffen packte gleich etwas Olivenöl dazu.

Nachdem ich unfreiwillig den Rasen geküsst hatte, musste das Spielen mit Leni leider Steffen übernehmen.

Beide Hunde sind von der Hitze ziemlich schlapp und müde. Verständlich bei dem Temperaturschock. Innsbruck Regen bei 12 Grad verlassen, hier um 8 Uhr früh schon 20 Grad.

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Wer es schon bemerkt hat, wir schreiben immer einen Tag im Nachhinein einen Blogeintrag. So lässt sich der Tag einfach besser zusammenfassen.

Mit den tollen Bildern von Steffen, die er in der „blauen Stunde“ gemacht hat, verabschieden wir uns fürs erste! 🙂

Anreise – Abenteuer Sizilien

Da ist er nun, der erste Artikel zu unserem Abenteuerurlaub mit Hund. Sizilien in 21 Tagen zu erkunden und zu erleben. Ich hoffe wir können euch hier ein bisschen des tollen Flairs der Insel übermitteln.

Aber nun fangen wir an, und zwar mit dem Anreisetag. 3.6.-4.6.

Abfahrt war eigentlich geplant so zwischen 17 und 18 Uhr. Schlussendliche Startzeit war dann um ca. 18:45
Vorher wurden Cooper und Leni von mir, Julia und einem Ball, auf der Hundewiese ums Eck, ausgepowert. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich, ob Cooper die Reise gut überstehen würde. Dazu später aber mehr.
Nach 2 1/2h Fahrt, machten wir den erster größerer Zwischenstopp an einer Raststätte. Irgendwo am Gardasee. Nagelt mich nicht fest, ich weiß es leider nicht mehr genau. Cooper schlief sofort nach 10min hinten auf der Rückbank auf Leni’s Rücken ein. Perfekt. Auf der Raststätte selbst waren beide sehr sehr brav und überraschenderweise auch sehr ruhig.

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Steffen schenkte sich um ca. 21:45 seinen ersten Kaffee ein. Er hatten den größten und schwierigsten Teil der Strecke zu bewältigen. Richtung Rom und im Dunkeln. Bin immer noch erstaunt, aber er fuhr bis Rom durch. Somit war er schon der Held des Tages.

Um 2:45 und 4 Stunden Fahrt, kurze Pause samt Tankstopp.

Von Cooper und Leni war auf der Rückbank nichts zu merken. Ab und zu ein kurzes schnarchen, aber sonst schliefen beide sehr gemütlich. Sofern man gemütlich schlafen kann, wenn man wie ne Brezel zusammengewuzelt daliegt. 😉

Natürlich ließen wir die Hunde bei jedem Stopp kurz aus dem Auto, damit sie sich erleichtern und sich auch  die Beine vertreten konnten.

Um 3:20 Uhr hatten wir noch knapp 800km vor uns. Und Steve der Held, fuhr weitere 4 Stunden durch, bis wir um 5:45 Uhr zum Frühstücken eine längere Pause machten.

Fahrerwechsel. Was der sich nicht alles traut. 😉
Ich fuhr ca. 1 1/2 Stunden. Steffen konnte sich somit etwas ausrasten und die Augen zumachen. Nach der Nachtfahrt war dies auch zwingend notwendig.

Nachdem die Autobahn ab Neapel immer schlechter wurde, bzw. der Straßenzustand, wechselten wir wieder. Mit vollgepackten Auto und Italienern im Rückspiegel, war mir das etwas zu heikel.

Highlight: Teilweise neue Autobahn in Richtung Reggio Calabria. UND wir konnten zum ersten Mal über die neue Hängebrücke fahren. Sehr beeindruckend!!!

Um 10:45 hatten wir noch 200km samt Fährüberfahrt vor uns. Die allerdings ohne irgendwelche Probleme, reibungslos über die Bühne ging.

Nächstes Highlight: ein kleines italienisches Mädchen fand Cooper und Leni so toll, dass sie uns auf italienisch bettelte, ob sie nicht ein Foto machen dürfte. Stolz wie wir waren, setzten wir beiden ordentlich in Szene. 😉

Fährenüberfahrt problemlos überstanden. Hingefahren und gleich die erste Fähre erwischt. Davor wollten wir noch Gassi gehen, aber die Wiesen, die wenigen die es gibt am Fährhafen, waren total verdreckt… Ekelhaft!

Hektisch wurde es dann plötzlich, als wir in Messina kein Mautticket gezogen hatten. Die Schranke war offen und der Ticketbildschirm komplett schwarz. Wir fuhren einfach durch und gerieten plötzlich in Panik als der Fahrer hinter uns im Auto ein Ticket zog…. Nach 20min fuhren wir an eine Raststätte und erkundigten uns mit Händen und Füssen, ob es ja möglich wäre, ohne Mautticket in Giarre abzufahren. Man versicherte uns, dass dies kein Problem sei. Und so war es dann auch. Der freundliche Häuslkassierer lächelte, verlangte 3 Euro und öffnete für uns die Schranke.

Ankunft Torre Archirafi um halb drei Uhr nachmittags. Freudig wurden wir von Francesco und seinem Vater begrüßt. Sie fragten auch gleich nach Leni, die sie von letztem Jahr noch freudig in Erinnerung hatten. Die Begrüßung der Hunde fiel dementsprechend sehr stürmisch aus.

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Das Appartement ist wie immer ein Traum. Letztes Jahr der große Garten, heuer umwerfender Meerblick.

Nach einer kurzen Einkaufstour im Supermarkt, spielten und relaxten wir kurz im großen Anwesen.

Mama Ätna versteckte sich seit unserer Ankunft leider hinter dichten Wolken. Aber keine Sorge, wir werden sie schon zu Gesicht bekommen.

Durch die lange Anreise sind wir alle ziemlich geschafft, und fielen gegen 21 Uhr bereits ins Land der Träume.

Somit wünschen wir euch sonnige Grüße aus dem warmen Sizilien. 😉 Ich hoffe, unsere kleine Zusammenfassung hat euch gefallen.