Tal der Tempel – Agrigento

Erstmal, wir sind gut aus dem Urlaub zurück gekommen. Der Beitrag ist leider nicht wie geplant früher online gegangen. Ich hoffe ihr verzeiht uns. 😉 Wehmut angesichts des Urlaubsendes und div. Überlegungen bzgl. des Blogs, haben alles etwas hinausgezögert.

Wünschen euch viel Spass beim Lesen.

Urlaub – zum geniessen…

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Vielleicht ist es dem ein oder anderen bereits aufgefallen. Es war eigentlich die Rede von täglichen Artikeln auf unserem Blog. Doch Urlaub sollte man auch genießen können.

Wir hatten nach dem straffen Programm in der ersten Woche eine Pause eingelegt. Ein paar Tage faulenzen, mit den Hunden spielen und kuscheln. Die Sonne genießen und ein bisschen am Meer baden. Die Erholung war bitter notwendig.

Somit gab es nicht genug Stoff für einen Blogartikel. 🙂

In Kürze folgt noch ein Artikel über unseren Ausflug ins Tal der Tempel in Agrigento. Also bis demnächst. 🙂

Honig vom Ätna – weltklasse

Heute waren wir dann wieder endlich unterwegs um uns, Familie und Freunde mit Honig einzudecken.Es gibt einfach keinen besseren Honig wie den Honig von Sizilien:

Da es sich hierbei natürlich um Produktwerbung handelt, hier auch noch die Links zu den Anbietern der jeweiligen Produkte:

  1. Honig, Honigcremes, Oliven, Olivenöl, Wein – www.orodetna.it

Alles in Allem, ein gelungener Einkauf. Frohes Shoppen auf Sizilien 😉

Heisser als heiss….

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Der Tag wird unter extremer Faulheit verbucht. Vielleicht waren es die kleinen Nachwehen der Wanderung vom Vortag. Jedenfalls verbrachten wir fast den gesamten Tag in unserem Appartement. Es wird immer heißer. Zumindest fühlt es sich so an.

Leni und Cooper verschliefen den Tag quasi und ließen sich nur schwer zum Spielen oder Gassi gehen animieren.

Am späten Nachmittag fuhren wir hoch nach Zafferana um für die Familie, Freunde und Arbeitskollegen Honig einzukaufen. Ich glaube wir schleppten an die 8kg Honig aus dem Laden. 🙂

Nächste Woche erledigen wir den Einkauf für uns. Hier findet ihr den Artikel von letztem Jahr. Samt Link des Geschäfts.

Mit ein paar sonnigen Grüßen verabschieden wir uns auch schon wieder.

Hunde im Meer – was für ein Badespaß

Nach der Tour um die Toten Krater bei Bronte, war wieder ein Tag Pause angesagt. Blauer Himmel und Sonnenschein versprachen einen schönen und heißen Tag.

So war es dann auch. Gleich zum Frühstück Temperaturen um die 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 70%. Schwitzen vorprogrammiert.

Nach einer kurzen Gassirunde machten wir es uns zu viert in der Sonne gemütlich. Am Vormittag spielten wir zum ersten Mal ohne Leine mit Copper und seinem Lieblingsball. Klappte Super und wir sind mächtig stolz, dass er die Gelegenheit zum abhauen nicht nutzte.

Am späten Vormittag gab es für die Hunde ein paar Eiswürfel zum abkühlen.

In der Mittagspause hielten wir uns im Haus auf. Gegen 14 Uhr zog es uns dann Richtung Strand in Riposto. Zwischen zwei Strandabschnitten wollten wir es uns gemütlich machen. Aber leider war der Wind etwas zu stark und somit auch der Wellengang sehr hoch.

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Statt die Strandmuschel aufzubauen, führte Steve abwechselnd Cooper und Leni ans Meer zum baden und abkühlen. Während Leni sich sofort in die Fluten stürzte, tippelte Cooper den Wellen davon. Er war zum ersten Mal am Strand und somit auch am Meer. Nicht ganz ideale Verhältnisse machten aus ihm einen kleinen Angsthasen. Dennoch kühlte auch er sich etwas ab.

Wir erledigten im Anschluss noch gleich einen halben Wocheneinkauf und der Kühlschrank ist jetzt mit allerlei gutem Zeugs gefüllt.

Nach der Bade- und Einkaufstour machten wir es uns mit Essen auf der Terrasse gemütlich.

Mit einem leckeren Gericht von Steve, verabschieden wir uns bis zum nächsten mal. 🙂

 

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Faulheit siegt – angekommen auf Sizilien

Um Punkt sechs weckte mich, Julia, die Sonne. Unglaublich. Sonne. 🙂

Gleich darauf ging es zuerst mit Cooper direkt in die Zitronenplantage. Zwischendrin hat ihn etwas so arg erschreckt, dass er mich fast umgehaut hätte. Kein Wunder, bei dermaßen vielen Eidechsen und Kleintier.

Nachdem sich auch Leni erleichtern konnte, war gemeinsames Frühstücken angesagt. Da Francescos Hunde in einer Tour bellen und Cooper die Umgebung, Gerüche und Leute noch nicht kennt, muss er leider noch an der Leine bleiben.

Die Familie vom Francesco ist wie immer sehr freundlich und zuvorkommend. 🙂

Die Hunde chillen viel in der Sonne und kühlen sich im Haus dann wieder ab.

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Am Vormittag nutzten wir noch die etwas erträglichen Temperaturen um mit den Hunden etwas Ball zu spielen. Leni erschreckt dann nach wie vor noch gerne die Gärtner und Angestellten von Francesco mit ihrer stürmischen Art. 😉

Um die Mittagszeit versteckten wir uns im kühlen Haus. Die Temperaturen waren nicht mehr zum aushalten. Als kurz vor der Siesta Francescos Mutter durchs Dickicht der Blüten spazierte. Sie hatten einem kleinen Korb bei sich und steuerte direkt auf uns zu. Mit unseren null italienisch Kenntnissen, schnappte ich, Julia, nur ein Wort auf: Nespola

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Im Korb befanden sich so kleine hellgelbe Kugeln. Auf den ersten Blick sahen sie aus wie Marillen. Dr. Google befragt und den Namen: Mispel, als Treffer erhalten. Im ersten Moment dachte ich, der Übersetzer spinnt. Kannte ich doch das Wort nicht. Wikipedia lieferte uns schlussendlich des Rätsels Lösung. Eine unglaublich süße Frucht, die man auch super zu Marmelade verarbeiten kann. Der Baum, der diese Früchte trägt, steht keine 10 Meter von hier entfernt.

Vielen dank an Francescos Mutter.

Kurzer Stopp im Lidl um die Wasservorräte aufzustocken und hoch noch Zafferana zu Oro d’etna um der Honigsucht nachzukommen. Steffen packte gleich etwas Olivenöl dazu.

Nachdem ich unfreiwillig den Rasen geküsst hatte, musste das Spielen mit Leni leider Steffen übernehmen.

Beide Hunde sind von der Hitze ziemlich schlapp und müde. Verständlich bei dem Temperaturschock. Innsbruck Regen bei 12 Grad verlassen, hier um 8 Uhr früh schon 20 Grad.

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Wer es schon bemerkt hat, wir schreiben immer einen Tag im Nachhinein einen Blogeintrag. So lässt sich der Tag einfach besser zusammenfassen.

Mit den tollen Bildern von Steffen, die er in der „blauen Stunde“ gemacht hat, verabschieden wir uns fürs erste! 🙂

Anreise – Abenteuer Sizilien

Da ist er nun, der erste Artikel zu unserem Abenteuerurlaub mit Hund. Sizilien in 21 Tagen zu erkunden und zu erleben. Ich hoffe wir können euch hier ein bisschen des tollen Flairs der Insel übermitteln.

Aber nun fangen wir an, und zwar mit dem Anreisetag. 3.6.-4.6.

Abfahrt war eigentlich geplant so zwischen 17 und 18 Uhr. Schlussendliche Startzeit war dann um ca. 18:45
Vorher wurden Cooper und Leni von mir, Julia und einem Ball, auf der Hundewiese ums Eck, ausgepowert. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich, ob Cooper die Reise gut überstehen würde. Dazu später aber mehr.
Nach 2 1/2h Fahrt, machten wir den erster größerer Zwischenstopp an einer Raststätte. Irgendwo am Gardasee. Nagelt mich nicht fest, ich weiß es leider nicht mehr genau. Cooper schlief sofort nach 10min hinten auf der Rückbank auf Leni’s Rücken ein. Perfekt. Auf der Raststätte selbst waren beide sehr sehr brav und überraschenderweise auch sehr ruhig.

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Steffen schenkte sich um ca. 21:45 seinen ersten Kaffee ein. Er hatten den größten und schwierigsten Teil der Strecke zu bewältigen. Richtung Rom und im Dunkeln. Bin immer noch erstaunt, aber er fuhr bis Rom durch. Somit war er schon der Held des Tages.

Um 2:45 und 4 Stunden Fahrt, kurze Pause samt Tankstopp.

Von Cooper und Leni war auf der Rückbank nichts zu merken. Ab und zu ein kurzes schnarchen, aber sonst schliefen beide sehr gemütlich. Sofern man gemütlich schlafen kann, wenn man wie ne Brezel zusammengewuzelt daliegt. 😉

Natürlich ließen wir die Hunde bei jedem Stopp kurz aus dem Auto, damit sie sich erleichtern und sich auch  die Beine vertreten konnten.

Um 3:20 Uhr hatten wir noch knapp 800km vor uns. Und Steve der Held, fuhr weitere 4 Stunden durch, bis wir um 5:45 Uhr zum Frühstücken eine längere Pause machten.

Fahrerwechsel. Was der sich nicht alles traut. 😉
Ich fuhr ca. 1 1/2 Stunden. Steffen konnte sich somit etwas ausrasten und die Augen zumachen. Nach der Nachtfahrt war dies auch zwingend notwendig.

Nachdem die Autobahn ab Neapel immer schlechter wurde, bzw. der Straßenzustand, wechselten wir wieder. Mit vollgepackten Auto und Italienern im Rückspiegel, war mir das etwas zu heikel.

Highlight: Teilweise neue Autobahn in Richtung Reggio Calabria. UND wir konnten zum ersten Mal über die neue Hängebrücke fahren. Sehr beeindruckend!!!

Um 10:45 hatten wir noch 200km samt Fährüberfahrt vor uns. Die allerdings ohne irgendwelche Probleme, reibungslos über die Bühne ging.

Nächstes Highlight: ein kleines italienisches Mädchen fand Cooper und Leni so toll, dass sie uns auf italienisch bettelte, ob sie nicht ein Foto machen dürfte. Stolz wie wir waren, setzten wir beiden ordentlich in Szene. 😉

Fährenüberfahrt problemlos überstanden. Hingefahren und gleich die erste Fähre erwischt. Davor wollten wir noch Gassi gehen, aber die Wiesen, die wenigen die es gibt am Fährhafen, waren total verdreckt… Ekelhaft!

Hektisch wurde es dann plötzlich, als wir in Messina kein Mautticket gezogen hatten. Die Schranke war offen und der Ticketbildschirm komplett schwarz. Wir fuhren einfach durch und gerieten plötzlich in Panik als der Fahrer hinter uns im Auto ein Ticket zog…. Nach 20min fuhren wir an eine Raststätte und erkundigten uns mit Händen und Füssen, ob es ja möglich wäre, ohne Mautticket in Giarre abzufahren. Man versicherte uns, dass dies kein Problem sei. Und so war es dann auch. Der freundliche Häuslkassierer lächelte, verlangte 3 Euro und öffnete für uns die Schranke.

Ankunft Torre Archirafi um halb drei Uhr nachmittags. Freudig wurden wir von Francesco und seinem Vater begrüßt. Sie fragten auch gleich nach Leni, die sie von letztem Jahr noch freudig in Erinnerung hatten. Die Begrüßung der Hunde fiel dementsprechend sehr stürmisch aus.

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Das Appartement ist wie immer ein Traum. Letztes Jahr der große Garten, heuer umwerfender Meerblick.

Nach einer kurzen Einkaufstour im Supermarkt, spielten und relaxten wir kurz im großen Anwesen.

Mama Ätna versteckte sich seit unserer Ankunft leider hinter dichten Wolken. Aber keine Sorge, wir werden sie schon zu Gesicht bekommen.

Durch die lange Anreise sind wir alle ziemlich geschafft, und fielen gegen 21 Uhr bereits ins Land der Träume.

Somit wünschen wir euch sonnige Grüße aus dem warmen Sizilien. 😉 Ich hoffe, unsere kleine Zusammenfassung hat euch gefallen.