Wanderung zum Strudlkopf

Kurze Fakten zur Runde:DSC_1447

  • Länge ca. 20km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 6,5 Stunden mit Pause
  • leichte bis mittelschwere Winterwanderung
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Schneeschuhe speziell zum Strudelkopf hoch
  • unbedingt Wanderstöcke

Die erste Schneeschuhtour in unserem wunderschönen Kurzurlaub sollte uns auf den Strudelkopf führen. Schönes Wetter und ein idealer Blick auf die Drei Zinnen lockte uns zur Plätzerwiese nahe dem Pragsertal. Doch es kam alles etwas anders als geplant

Anreise/Startpunkt

Von Sexten über Innichen bis Toblach, abbiegen ins Pragsertal und der Beschilderung zum Parkplatz der Plätzerwiese folgen. Hier waren in der Früh genügend freie Parkplätze. Startpunkt wäre eigentlich der Parkplatz oben auf dem Gasthof Plätzerwiese gewesen, wo wir selbst mit dem Auto hinauffahren wollten. Rein theoretisch wäre dies ja auch kein Problem gewesen, da der Weg frei ist für Autofahrer von 9-16 Uhr. Dies empfehlen wir aber nicht, da der Bus grad und grad auf der Fahrbahn Platz hatte. Im Sommer vermutlich kein Problem, aber bei den argen Schneemaßen NICHT zu empfehlen. Es fährt jedoch ein Schuttlebus alle 15min hoch zum Gasthof und wieder retour Der Bus kostet pro Person 4 Euro, je Strecke. ACHTUNG: Es werden auch 4 Euro pro Hund verrechnet. Also kommen Schnell mal 16 Euro für eine Strecke zusammen.

DSC00204Durch den Wald Richtung Wiese

Wir entschieden uns für die Wanderung hoch zum Gasthof und beschlossen, den Shuttlebus auf dem Rückweg zu nehmen. Der gespurte Wanderweg führt direkt in den Wald hinein und quert immer wieder die Fahrstraße des Busses. Also hier gilt: Augen und Ohren offen halten. Der Weg ist mäßig steil und wird nur sehr selten flach. Hier ist gute Kondition gefragt, die wir nicht unbedingt mitbrachten. Der Hund sollte angeleint werden, da hier viele Wildtiere unterwegs sind. Die Spuren im Schnee reichen von Hirsch bis Vogel. Ca. 2 Stunden dauerte der etwas kräftezehrende Marsch hoch zum Gasthof.
Ab hier erwartet einen ein tolles Schneepanorama über die gesamte Wiese. Auf dem Gasthof stärkten wir uns mit einem Brötchen und einem warmen Kakao mit Sahne und gönnten uns eine kurze Pause. Leider saß uns die Zeit etwas im Nacken.

Bis zur Dürrensteinhütte

Vom Gasthof Plätzerwiese bis zur Dürrensteinhütte, die gleichzeitig Startpunkt zum Strudlkopf ist, führt ein gerader Weg der in ca. 40 Minuten zu bewältigen ist. Das Schneepanorma ist hier unbeschreiblich. Unberührte Schneedecken mit nur wenig gespurten Wegen für Langläufer erfreuen das Auge. Sonnenbrille wäre hier von Vorteil. Auf der Dürrensteinhütte hätte man nochmals die Möglichkeit eine Pause einzulegen. Wir fragten allerdings nur kurz nach dem Schneeschuhweg zum Strudelkopf und schnallten uns diese auch gleich um.

Der Studelkopf – zumindest fast.

Eine schneeschuhbreite Spur führt direkt nebem der Hütte durch den schneebedeckten Hang. Den Weg teilt man sich mit Schitourengeher und anderen wagemutigen Snowboardern. Zwar gut getreten, ist der Aufstieg dennoch eine wahre Herausforderung. Da wir bereits an die 3 Stunden unterwegs waren, wurde der Aufstieg mit jedem Schritt schwerer. Selbst die Hunde kamen an den Rand ihrer Kondition und die Zeit spielte leider gegen uns. Um zu vermeiden, im Dunkeln abzusteigen, kehrten wir ca. eine halbe Stunde vor dem Studelkopf wieder um. Mit einer kurzen Foto- und Teepause ging es wieder retour zur Dürrensteinhütte. Leni schaffte es, Julia innerhalb von einer halben Stunde, zweimal in den Schnee zu schmeißen. Zurück auf der Hütte stärkten wir uns mit einer heißen Zitrone und einem Apfelglühmix. Dieser ist übrigens sehr zu empfehlen. Alkoholfrei wärmt er die steifen Glieder.DSC_1432

Der Rückweg ohne Gipfel

Von der Hütte wieder ca. 40 Minuten zum Gasthof Plätzerwiese und von hier mit dem Shuttlebus runter zum Parkplatz. So war der Plan und diesen konnten wir auch halten. Wir erreichten noch einen warteten Bus und konnten die spannende Abfahrt im Stehen genießen. Die Hunde machten es sich vor lauter Erschöpfung in der Fahrerkabine gemütlich und schliefen auch gleich ein. Ein Highlight für die ganzen Italiener im Bus, die per Fingerzeig auf die Hunde aufmerksam machten.
Völlig erschöpft wieder unten angelangt, freuten wir uns auf ein warmes Hotel mit anschließend gutem Abendessen.

Viel Spass beim Nachwandern. 
[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

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Südtiroler Kurzurlaub – Sexten/Moos

DSC_1411Wie einige von euch vielleicht über Twitter und Facebook mitverfolgten, konnten wir uns im schönen Südtirol im Ort Sexten/Moos in einem 3-tägigen Kurzurlaub vom Weihnachststress erholen.

Gut aufgehoben im schönen und gemütlichen Hotel Holzer*** gönnten wir uns 3 Tage mit Schneeschuhwandern, Winterspaziergängen und gutem Essen direkt im Hotel. Bereits einige Tage vor Abreise hörten und lasen wir von jeder Menge Neuschnee. Hier in Tirol herrschten ja Frühlingstemperaturen, somit konnten wir uns das nicht wirklich vorstellen.

Anreise

Am Starttag gegen 8 Uhr bei milden 5 Grad, machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Der Brenner überraschte uns mit dichtem Schneegestöber auf der Autobahn und kalten -2 Grad. Voller Vorfreude über Schnee, kippte die Stimmung schnell, als wir kurz nach Sterzing wieder schneefrei waren.

Kurz vor Toblach begrüßte uns dichter Nebel der bis Innichen anhielt, wo wir aber bereits die ersten Schneemassen zu Gesicht bekamen. Dicke Schneeflocken vielen vom Himmel und unsere erste Schneeschuhtour führte uns Hoch Richtung Ellen. Nach ca. 2 Stunden Marsch, freuten wir uns endlich auf unser Hotel und trockene Sachen. Die Hunde hatten jedenfalls ihren Spass. Tiefschnee ohne Ende zum Spielen und Toben.
Völlig durchnässt wegen dem extrem nassen Schnee kamen wir im Hotel an und ein Stromausfall hieß uns willkommen. So fängt der Urlaub ja schon gut an. Kurze Überlegungen wieder nach Hause zu fahren, lösten sich in Luft auf, als wir unser wohlig warmes Zimmer beziehen konnten.

Die Hunde machten es sich sofort vor der noch warmen Heizung gemütlich und sogleich hatten wir auch wieder Strom. Nach einer kurzen Schnarchpause zogen wir dem Auto Schneeketten auf und fuhren noch zu einer gemütlichen Winterwanderung ins Fischleintal.

Nicole, die Hotelbesitzerin, und ihre Tochter begrüßten uns am Abend bei einem Apperetiv und einem deutsch/italienischen Gedicht. So konnten wir den Tag bei sensationellem Essen gemütlich ausklingen lassen.

Die Wanderungen

Der darauffolgende Tag führte uns Richtung Pragsertal auf die Plätzerwiese. Mit dem Ziel vor Augen dem Strudelkopf an der Dürrensteinhütte, startete unsere erste richtige Schneeschuhwanderung. Ein gesondeter Artikel folgt so rasch als möglich.

Der vorletzte Tag führte uns auf die Drei Schuster Hütte direkt durch einen Winter- bzw. Märchenwald. Auf Grund der Lawinensituation konnten wir keine weitere Anstregungen vornehmen um unser eigentliches Ziel, die Drei Zinnen zu sehen. Bei Gutem Essen auf der Hütte kehrten wir am frühen Nachmittag wieders zurück ins warme Hotel. Auch für diese Winterwanderung wird es einen gesonderten Beitrag geben.

Die Hunde wurden überall freundlich aufgenommen. Im Hotel sowieso und sonst gab es auch nirgendwoProbleme. Auf den Hütten sollte man immer vorher Fragen ob eine Einkehr mit Hunden möglich ist. Wer einen Urlaub im Hotel Holzer andenkt, Nicole und ihre Familie helfen bei allen Anliegen weiter.

Alles in allem war es nahezu ein perfekter Kurzurlaub mit Traumkullisse auf die Sextner Dolomiten, mit ausgezeichnetem Essen und tollen Schneeschuhwanderungen. Es war nicht unser letzter Besuch und im Herbst werden wir wieder neue Wege begehen und diese für euch vorstellen. 🙂

Schneeschuh-Anfängertour – Mittergrathütte / Kühtai

Kurze Fakten zur Runde:

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  • Länge ca. 3,5 Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 2 Stunden mit Pause
  • leichte Winterwanderung
  • NICHT Kinderwagentauglich im Winter
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Schneeschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Da wir bereits in 3 der vier Jahreszeiten sehr viel unterwegs sind, fehlte jetzt nur noch der Winter. Um auch in den kalten Monaten fit zu bleiben und aktiv dem Bergsport zu frönen, entschieden wir „Nichtschiefahrer“ uns für den Hoppysport Schneeschuhwandern mit Hund. Diese besorgten wir uns nach ausgiebiger Beratung im Gigasport in Innsbruck.

Eine genaue Beschreibung der gekauften Schneeschuhe bzw. der neuen Rucksäcke findet ihr bald auf unserem Online Traveldog-Magazin. Und zusätzliche Informationen und Tipps zum Schneeschuhwandern mit Hund, findet ihr auf der Bergzeit-Seite unter folgendem Link: Bergzeit – Schneeschuhwandern mit Hund

Zurück zu den ersten Gehversuchen mit Start auf der Issalm. Ziel der Tour wäre eigentlich der Ötzer „Wetterkreuzkogel“ gewesen, aber es kam etwas anders als geplant.

Startpunkt ist der Parkplatz zwischen der Oberen und Unteren Issalm. Achtung: Hier sind zwei Parkplätze, gemeint ist der kurz vor der nächsten Brücke und nicht unser Parkplatz bei der Seilstation der Mittergrathütte. Hoch gelegen, kann diese Schneeschuhtour bis spät in den Winter hinein gelaufen werden. Aber hier gilt, immer die Wetterbedingungen beachten und bei Neuschnee die Lawinensituation prüfen.  

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Um nochmal auf den Parkplatz zurück zu kommen, wir haben, wie oben erwähnt, den falschen genommen. Vor Ort ohne Internet und die Karte zuhause vergessen, viel die Orientierung etwas schwer. Nichts desto trotz starteten wir von unserem Punkt aus direkt steil in den Wald hinein, wo wir in Serpentinen und  ohne Schneeschuhe dem breiten Forstweg zur Mittergrathütte auf 1956m Höhe folgten. Gehzeit hier ca. 20min. Leni konnte frei laufen und hatte sichtlich ihren Spass.

Schneeschuhe und los

Eingekehrt sind wir auf der Hütte nicht, sondern haben uns die neuen Schneeschuhe umgeschnallt und liefen von der Hütte aus direkt los. Ein gespurter Weg führt Richtung Wald. Immer flach und bereits schön vorgetreten geht es immer weiter ins Tal hinein. Leni ist ja die bessere Zuhörerin und konnte somit die Umgebung erkunden. Sie kam aber auf pfeifen und rufen immer sofort angerannt und war somit nach kurzer Zeit sichtlich erschöpft. Vorsicht ist hier vor Wurzeln, Steinen und Ästen geboten. Mit den Schneeschuhen verhakt man sich leicht und kann unangenehm stürzen.

Leider spielte auch das Wetter mit der Zeit nicht mehr mit. Dicke Flocken fielen vom Himmel und erschwerten die Sicht. Waren wir doch auf einer ungeplanten Tour unterwegs aber mit GPS nicht ganz verloren. Nach ca. einer Stunde kehrten wir um. Wollten wir uns und die Hunde nicht gleich überfordern. Zurück an der Hütte konnten wir kurz durchatmen und den kurzen Abstieg zum Parkplatz bewältigten.

Für den Anfang eine angenehme Tour. Nicht zu schwer, landschaftlich schön und einer Einkehrmöglichkeit auf der Mittergrathütte.

Wir bieten die Tour als GPX-Download an, trotz unbekanntem Ziel. Für Anfänger auf jeden Fall gut geeignet. Wer Fragen hierzu hat, bitte einfach melden.

Viel Spass beim Nachwandern.
[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

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Wanderung zu den Drei Zinnen (Weltnaturerbe)

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Raus aus dem Alltag.

Unter diesem Motto stand unsere letzte Wanderung in das schöne Südtirol.

Da wir in Innsbruck wohnen, können wir sowohl die Tiroler Berge bewandern, als auch die Bayrischen sowie die Südtiroler Alpen. Dennoch ist es kein Katzensprung wenn man die 3 Zinnen besuchen möchte. 2 Stunden Anreise von Innsbruck nach Sexten über die Autobahn und Bundesstraße.

Wir überlegten lange hin und her. 2 Stunden An- und Abreise wären zu den 8 Stunden wandern dazugekommen. Ein langer Tagesausflug. Am späten Nachmittag entschieden wir uns aber dafür, hinzufahren. Mit dem Tipp einer Bekannten doch einfach in Sexten zu übernachten, ging die Suche nach einer geeigneten Unterkunft los. Schnell war ein Hotel gefunden, dass 2 Hunde mit aufnimmt. Dennoch blieben Zweifel und so googelten wir das Hotel.

Leider mit nicht allzu viel positiven Bewertungen. Wir wollen das Hotel hier namentlich nicht nennen, wer aber gerne Infos dazu hätte, kann uns gerne per Mail kontaktieren.

Ankunft

Auf dem Weg nach Sexten kontaktieren wir dann ein weiteres Hotel, dass auf Anhieb zusagte uns und unsere 2 Hunde aufzunehmen. Direkt angesteuert erwartete uns eine äußerst freundliche Hotelchefin. Sie drückte uns sofort den Schlüssel für das Zimmer in die Hand, wünschte uns eine schöne Wanderung und Abendessen gäbe es um 7.

Überrascht über soviel Freundlichkeit machten wir uns auf den Weg zur Fischleinbodenhütte auf 1400 Höhenmeter. Hier befindet sich ein großer Parkplatz. Allerdings mit Gebühr. Wir waren ca. 9 Stunden unterwegs und zahlten EUR 2,60. Von hier aus geht man gemütlich ca. 30min weiter auf breitem Forstweg zur Fischleintal-Talschlusshütte. Diese befindet sich kurz vor dem Aufstieg und lohnt nochmal kurz zum Luftholen. Denn ab hier warten 900 Höhenmeter darauf, bezwungen zu werden.

 

Die Wanderung

Wir hatten auf dem kurzem Weg keinerlei Schilder gesehen, dass Hunde an der Leine zu führen sind. Wer also guten Gewissens seinen Hund laufen lassen möchte, kann dies hier gerne tun.

Ab der Hütte beginnt nun der anstrengende Teil der Tour. Es geht relativ steil auf schmalen Wegen immer weiter hinauf. Der Wanderweg ist hier gut besucht. Sowohl von Alt als auch von Familien mit Kindern. Auch Hundehalter sind uns begegnet. Alle Hunde waren mit einem guten Geschirr gesichert und wurden teilweise auch an der Leine geführt.

Der Weg schlängelt sich gut sichtbar immer weiter den Hang hinauf. Von der Ferne sieht man die anderen Wanderer, an denen man sich orientieren kann. Verlaufen ist hier oben sehr schwierig.

Kurze Pause sollte man einplanen, sowie viel Wasser und Sonnenschutz. Bis zum letzten Drittel hin ist von den 3 Zinnen und der 3 Zinnen Hütte nichts zu sehen. Schmälert etwas die Motivation weiter hoch zu steigen. Der Weg selbst ist hie und da mit gröberen Steinen durchzogen. Trittsicherheit erforderlich.

Auf dem gefühlten letzten Kilometer wird die erste Zinne schon sichtbar. Die Landschaft wird etwas weiter, sowie der Weg. Auch hier könnte man den Hund, sollte er gut abrufbar sein, wieder frei laufen lassen. ACHTUNG: Wasserratten lieber an die Leine. 2 kleine Naturseen sind auf Höhe der Hütte und sind nicht zum Baden geeignet!

Wer die 3 Zinnen Hütte erreicht, kann sich über gutes Essen und einen tollen Blick auf die 3 Zinnen freuen. Windfeste und ev. warme Kleidung sind im Herbst erforderlich.

Für gut konditionierte Wanderer besteht noch die Möglichkeit die 3 Zinnen zu umrunden. Der Abstieg erfolgt dann auf dem selben Weg wie der Aufstieg. Auch hier wieder Pausen einplanen um die Beine und die Hunde etwas zu entlasten.

 

Ein ruhiger Ausklang

Als wir nach 9 Stunden unser Hotel erreichten, legten sich Leni und Cooper sofort hin und schliefen bis zum Abendessen fast durch. Wir konnten die Hunde zum Essen mitnehmen, da wir in der Stube untergebracht wurden. Vor lauter Aufregung veranstaltete Leni ein kurzes Bellkonzert, legte sich dann aber brav unter den Tisch um an ihrem Knochen zu knabbern.

Die Übernachtung und die Wanderung in Sexten und den Sextener Dolomiten war bisher das aufregendste was wir unternommen hatten. Die Hunde hatten eine tolle Zeit und wurde im Hotel freundlich aufgenommen. So wünscht man sich einen Kurzurlaub.

Wer Details zur Wanderung wissen möchte, oder Informationen zum Hotel benötigt, schreibt uns einfach eine Mail an kontakt@traveldog.at
Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und würden uns über eure Erfahrungen in den Sextner Dolomiten sehr freuen.

War von euch jemand schon mit Hund in Südtirol? Habt ihr Erfahrungen mit Wanderungen dort? Schreibt es uns in die Kommentare!

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 15,6km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 9 Stunden mit Pausen
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: ca. 1km Forstweg, dann stetig und teilweise steil bergauf
    Serpentinen aber auch flache Passagen für Pausen gut geeignet
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierten Hund und Mensch
  • Sonnenschutz/Regenjacke/Windfeste Jacke
  • gute und feste Wanderschuhe
  • Wanderstöcke sehr ratsam speziell für den Abstieg
[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

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Wanderung zur Dresdner Hütte

DSC_1039Traveldog unterwegs im Stubaital. Schon wieder. 🙂

Die Dresdner Hütte liegt unterhalb des Stubaier Gletschers auf 2308m Höhe. Gut erreichbar mit dem eigenen Auto über die Brennerautobahn Richtung Stubaital Ausfahrt und von dort bis zum Talende zur Mutterbergalm. Hier befindet sich auch die Talstation der Gletscherbahn mit großem Parkplatz. Derzeit noch kostenlos. Auch mit dem Bus ist die Station erreichbar. Hier findet ihr die Pläne.

Von hier aus sieht man schön hoch zum Stubaier Gletscher. Die Hütte sieht man allerdings noch nicht. Für „Faule“ kann man mit der Bahn hochfahren und das Essen der Dresdner Hütte genießen.

Wir schlugen uns den steilen Weg hinauf Richtung Hütte. Vorbei an der Talstation führt ein Weg gerade aus auf den Wanderweg. Man überquert einen kleinen Weg und schon steigt es kontinuierlich leicht an. Der Weg windet sich im Zick Zack direkt gerade aus dem Berg hinauf. Links wird man von den Godeln der Bahn und einem Bach hinauf begleitet.

Hunde sind hier nicht zwingend an der Leine zu halten. Dennoch sollte man auf die anderen Wanderer Rücksicht nehmen. Vielfach werden die Hunde höflich begrüßt. Aber auch viele haben vor großen Hunden Angst. Somit immer ein Auge auf die anderen Wanderer haben.

Nach ca. einer halben Stunde findet man schon die ersten Blaubeerbüsche. Voll mit blauen Kügelchen die sehr süß. Fast den gesamten Weg zur Dresdner Hütte hinauf säumen die Büsche den Wanderweg.

Von der Mutterbergalm (Parkplatz) hoch zur Hütte benötigt man ca. 1 1/2 Stunden. Mit Pausen um Blaubeeren zu essen, minimal länger. Der Weg ist gut zu begehen. Wichtig sind dennoch gute Bergschuhe und ev. Stöcke.

Auf der Hütte legten wir eine kurze Pause ein um dann weiter hoch zum Eisengrat auf ca. 2600m Höhe. Leider zogen von allen Seiten Wolken auf. Wir wollten mit den Hunden und einem Kind nicht mitten auf einem Berg stehen, sollte ein Gewitter aufziehen. Nach kurzer Überlegung stiegen wir auf der Hälfte wieder ab zur Hütte.

Mit großem Hunger machten wir uns alle über sensationell gute Kaspressknödel her. Die Preise decken sich mit allen anderen auf den Tiroler Hütten. Also wer oben Essen möchte, sollte etwas mehr Geld mitnehmen. 😉 Gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Abstieg, wo wir Blaubeeren für einen guten Nachtisch sammelten.

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Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 7km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 4 1/2 Stunden mit Pause
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: Stetig und teilweise steil bergauf, viele Serpentinen
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Sonnenschutz/Regenjacke
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

 

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/dresdnerhuette.gpx“] [box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nachwandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien.Downloadlink für Sie:

Route herunterladen [/box]

Traveldog goes Gipfel – Wanderung zum Blaser

DSC_1026Gipfel? Oh ja, Gipfel. Und zwar den Blasergipfel.

Wenn man der Meinung ist, man hat seine schlimmste Tour schon hinter sind, kommt Frauchen mit einer neuen Idee daher. Auf einen Gipfel will sie. Aber natürlich alles hundekonform. 😉

Auserwählt wurde der Blaser. Nicht umsonst hat der Berg seinen Namen. Hier pfeift ein ordentlicher Wind.

Anfahrt über die Brenner Autobahn (Achtung: Mautpflichtig) oder alternativ über die Brennerbundesstraße Richtung Matrei am Brenner. Am besten fährt man schon Stubaital ab, da kostet die Maut „nur“ EUR 2,50. Matrei am Brenner kostet sie EUR 8,–. Wer Stubaital ausfährt, so wie wir, folgt der Brennerstraße Richtung Matrei am Brenner. Knapp vor Ortsende rechts abfahren hoch Richtung Maria Waldrast. Ist ausgeschildert.[box type=question] TIP: Unsere Wanderungen gibt es jetzt auch in unserer mobilen Android App. Die kostenlose App könnt Ihr euch direkt auf unserer Webseite herunterladen.
Hier gehts zum DOWNLOAD[/box]Kurz bevor die Maria Waldrast Straße beginnt steht links ein kleines Holzhäuschen wo man für die Weiterfahrt EUR 5,– Maut bezahlen muss. Eine freundliche Dame hüpft einem quasi schon vors Auto um einem dann einen Zutrittschein ins Auto zu legen. Weiter etwa 2km der Straße weiter folgen, vorbei an der Ochsenalm wo sich rechts ein kleiner Parkplatz befindet. Direkt an der Alm oben darf man nicht parken.

Wir starteten unseren Weg und folgten der Beschilderung Richtung Blaser. Für alle Hartgesottene, allerdings ohne Hund, gibt es auch einen Bergsteig direkt hoch zum Blaser. Wir folgtem dem roten Bergweg links vorbei an der Ochsenalm und weidenden Kühen und Pferden. Kurzer Steig durch den Wald führt einen vorbei an einer Futtergrippe an den Aufstieg zum Blaser. Ein sehr breiter Grasweg führt gut bergauf Richtung Bergwand. Von hier aus hat man das Gefühl, man kann unmöglich auf den Berg hoch. Sieht man doch von unten keinen Weg. Auch die Schutzhütte – Blaserhütte ist weit und breit nicht zu sehen.

Der Weg wird immer steiler und somit auch anstrengender. Dieser Weg baut klar auf Kondition auf. Aber auch gute Trittsicherheit ist erforderlich. Leni konnten wir ein kurzes Stück frei laufen lassen. Was ihr sichtlich Spass gemacht hat. Wir gehen weiter bergauf und der Weg wird immer steiler. Die Serpentinen sind sehr steil angelegt. Doch je weiter man höher steigt umso mehr belohnt einen die unglaubliche Aussicht. Die Serles begleitet einen immer rechts. Gerade aus ins Tal sieht man gut den Patscherkofel und sogar die Seegrube bzw. die Nordkette. Kurz bevor es zwischen zwei Bergkuppen auf die saftigen Bergwiesen kommt, sieht man sogar bis ins Inntal und zum Teil Innsbruck. Ein unfassbar toller Ausblick.

Und hier spürten wir auch plötzlich den enormen Wind. Vom Aufstieg total durchgeschwitzt mussten wir uns rasch was überziehen, geht hier trotz Sonne ein ordentlicher Wind. Ab hier ist die Serles zum greifen Nahe und dennoch die Hütte und unser angestrebter Gipfel nicht zu sehen. Wir gehen weiter nach links über die Blumenwiesen in langen Serpentinen hinauf. Es ist nicht mehr allzu steil, dennoch das letzte Stück ist immer am anstrengensten. Angelangt an der Hütte weißt ein Schild darauf hin, dass der Gipfel nicht mehr weit ist. Von der Ochsenalm bis hoch zur Blaserhütte bewältigten wir den Weg in ca. 1 Stunde und 45min. Leni und Cooper zogen uns abwechseln hinauf und hatten sichtlich Spass an der Umgebung.

Links von der Hütte führt ein Weg leicht bergauf. Anscheinend sollte man in ca. 10 Minuten den Gipfel erreichen. Ohne Pause an der Hütte gingen wir gleich weiter. Auf dem Weg hinauf AUGEN OFFEN halten. Edelweiß säumen den Weg hinauf. Nicht viele aber immerhin Edelweiß.

Und dann, dann sieht man endlich das Gipfelkreuz. Und den unfassbar t0llen Rundumblick auf die umliegenden Berge und Gipfel. Kleiner Tipp, wer sich eigene Jause mitgenommen hat, geht links am Kreuz ein paar Meter weiter und kann in einem kleinen Graben windgeschützt Essen und ausrasten. Wer sich allerdings lieber auf der Hütte stärkt, findet dort warmes Essen, Kaffee und Kuchen sowie hausgemachten Ziegenkäse.

Hunde sollten hier oben an der Hütte nicht frei laufen, da sich freilaufende Ziegen direkt vor der Hütte tummeln. Auf dem Weg hinauf oder hinunter konnten wir kein Schild finden, dass einen Leinenzwang erforderlich macht. Zur Sicherheit an ein paar Stellen, sollte der Hund dennoch an die Leine. Dies muss der Halter allerdings immer selbst entscheiden.

Nach dem wir uns auf dem Gipfel gestärkt hatten, machten wir uns wieder an den Abstieg. In ca. 1 1/2 Stunden waren wir wieder am Auto. Geschafft und unendlich Stolz über den ersten Gipfelbesuch.

Zum Schluss kann man noch an der Ochsenalm einkehren um sich für die Rückfahrt abermals zu stärken. 😉

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 9km
  • Gesamtdauer: ca. 4 1/2 Stunden mit Pause auf dem Gipfel
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: Stetig und steil bergauf, viele Serpentinen
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

 

[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nachwandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien.Downloadlink für Sie:

Route herunterladen [/box]

Besuch der Nürnberger Hütte

Nürnberger Hütte

DSC_09942297m Seehöhe. In dieser Höhe liegt die Nürnberger Hütte. Und somit das biser höchste Ziel für uns.

Eine anstrengende und lange Tour. Begleitet mit Flüchen von Frauchen schafften wir es aber dennoch auf die Hütte.

Die Nürnberger Hütte liegt in den Stubaier Alpen. Anfahrt über die Brenner Autobahn (Achtung: Mautpflichtig. EUR 2,50) oder alternativ über die Brenner Bundesstraße bis kurz hinter Ranalt links ein großer Parkplatz sichtbar wird. Ein großes Schild weißt auf die Hütte und die Bsuchalm hin, die wir auf unserem Weg hinauf queren werden. Vom Parkplatz folgt man der Beschilderung links kurz durch den Wald, bis man an eine Forststraße gelangt. Die Hunde sollte man besser anleinen, da einem Autos entgegenkommen können. Der Weg geht leicht bergauf und ist auch mit Kinderwagen gut zu meistern.

Nürnberger Hütte
Wanderung zur Nürnberger Hütte

In ca. 45min erreicht man die Bsuchalm und kann hier eine kleine Rast einlegen. Auch hier sind die Hunde wieder anzuleinen, da freilaufende Kühe quer über die Wiesen verteilt stehen. Von der Hütte selbst ist weit und breit nichts zu sehen. Soviel sei gesagt. Man folgt weiter dem Weg durch ein Gatter und wenn man Glück hat, sieht man ein paar Murmeltiere über die Felder hüpfen.

Der Weg zieht jetzt etwas an und geht dann relativ schnell in steile Serpentinen über. Sehr eng und zum Teil etwas rutschige Wurzeln und Steine. Wer seinem Hund zutraut ohne Leine hoch zu laufen, kann dies tun. Wir haben unsere zwei immer an der Leine. Der Weg selbst scheint kein Ende zu nehmen und windet sich dann weiter ins Tal hinein in Serpentinen immer weiter hinauf.

Nach guten 2 Stunden und einer kurzen Pause sieht man endlich die Hütte. Doch der Schein trügt. Es sind noch gute 30min und ein paar Serpentinen weiter bis man endlich auf der Hütte ist. Wir wurden unter dessen von Bergziegen begrüßt und sogar zum Teil hinauf begleitet. Gibt einem irgendwie einen Ansporn das letzte Stück zu meistern.

Nürnberger Hütte
Aussicht Nürnberger Hütte

Oben auf der Hütte selbst war gegen 12:30 Uhr relativ viel los. Wir ergatterten noch einen Sitzplatz halb im Schatten und mussten uns erstmal kurz ausruhen. Nach einer dreiviertel Stunde Pause, einem paar Frankfurter mit Kartoffelsalat und zwei Kasspresknödel später, machten wir uns wieder an den Abstieg. Von der Hütte aus hätte man noch die Möglichkeit weiterzuwandern. Gut ausgeschilderte Wege zeigen den Weg zu ein paar Gipfeln. Aber auch Übergänge zu anderen Hütten wie zb. die Bremerhütte ist von hier oben aus möglich.
Auf dem Rückweg begleiteten uns wieder unsere neuen Freunde. Die Ziegen. Eine volle Stunde stiegen sie gemeinsam mit uns ab. Bis wir ein paar anderen Hunden begegneten, die Ziegen wieder zurück brachten.

Der Abstieg dauerte in Summe nochmal ca. 2 1/2 Stunden. Mit Pausen. Wie oben bereits erwähnt, mit unter einer der längsten Touren die wir gemeistert haben. Tolle Aussicht und verdammt gutes Essen, machen die Nürnberger Hütte zu einem tollen Wandertipp.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 16km
  • Gesamtdauer: 7 1/2 Stunden mit Pause auf der Hütte
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: Stetig bergauf, viele Serpentinen
  • NICHT Kinderwagentauglich, bzw. nur hoch bis zur Bsuchalm
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen auch hier viel Spass bei der Wanderung. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Wanderung zur Franz-Senn-Hütte

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[box type=question] TIP: Unsere Wanderungen gibt es jetzt auch in unserer mobilen Android App. Die kostenlose App könnt Ihr euch direkt auf unserer Webseite herunterladen.
Hier gehts zum DOWNLOAD[/box]

Unterwegs für Traveldog.at quer durchs Stubaital.

Auch am vergangenen Wochenende zog es uns wieder Richtung Stubaital. Die saftigen Bergwiesen, das urige Bergleben und vermutlich der Ausblick auf den Stubaier Geletscher haben es uns angetan.

Ziel der Wanderung war die Franz-Senn-Hütte. Start der Wanderung ist am Parkplatz der Oberissalm.

Von Innsbruck kommend folgt man der Brenner Bundesstraße bis zur Abzweigung rechts hoch Richtung Schönberg bzw. Neustift im Stubaital. Von Neustift aus weiter Richtung Bärenbad. Von dort weiter der Straße folgen und diese geht dann nahtlos um in den Oberriss-Weg. Der uns zum Schluss direkt auf den Parkplatz der Oberissalm führt. Zur Info: Wer am Handy oder Tablet Google Maps benutzt zur Navigation, findet damit ohne Probleme die Oberissalm. Wir selbst benutzen Google Maps am Handy und der Weg wird mit der Navigation genau beschrieben.

Auf dem Weg hinauf kann es passieren, dass einem Kühe den Weg versperren. Bitte NICHT HUPEN. Die Kühe gehen langsam aber definitiv wieder von der Straße runter.

Auf der Oberissalm gibt es genug kostenlose Parkplätze. Es gibt allerdings auch einen gebührenpflichtigen Parkplatz, der mit einem Holzzaun eingerahmt ist. Vermutlich aus Schutz vor den vielen freilaufenden Kühen.

Auch hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Unsere Startzeit lag bei 08:20 Uhr und der kostenlose Parkplatz war schon sehr sehr gut gefüllt. Das Tal selbst liegt um diese Uhrzeit noch etwas im Schatten. Die ersten paar Meter führen wieder an weidenden Kühen vorbei auf einem Schotterweg hoch zum Steig. Alles ist gut ausgeschildert.

HUNDE sind AUSNAHMSLOS an der Leine zu führen. Viele halten sich leider nicht daran. WIR tun es aber dennoch.

Der Aufstieg ist sehr anspruchsvoll und man benötigt gutes Schuhwerk und gute Kondition. Eine „enge“ Serpentinenstrecke führt stetig den Hang hinauf. Der erste Teil ist noch etwas schattig durch ein paar Bäume, die letzte halbe Stunde steigt man allerdings im prallen Sonnenschein hinauf. Sonnenschutz ist hier Pflicht. Je nach Wetterlage ist die UV-Strahlung sehr hoch. Am besten informiert man sich vorab.

Für die Hunde war der Aufstieg sehr gut zu meistern. Zwischendrin gab es immer wieder kleine Bäche die den Weg kreuzten und die Hunde konnten sich die Pfoten abkühlen.

Hat man 2/3 der Strecke hinter sich, kann man sich eine Pause auf der Alpein Alm gönnen. Wieder ein toller Ausblick und das stetige rauschen des Alpeiner Baches bzw. des Wasserfalls. Wir sind allerdings ohne größere Pausen direkt weiter zur Franz-Senn-Hütte. Am Wasserfall vorbei einen letzten leichten bis mittelschweren Steig hinauf und schon kann man die Füsse bei einem Almdudler ausstrecken.

Der Ausblick von hier oben ins Tal ist gewaltig. Auch gibt es hier viele weitere Wanderwege, sollte man mit dem Aufstieg zur Hütte noch nicht genug haben.

Zur unserer Überraschung waren sehr viele Hundehalter unterwegs. Hunde von groß bis klein bewältigten den Weg ohne gröbere Probleme. Allerdings hat eine Flexileine auf dem Berg nichts verloren!!!

Der Abstieg gestaltete sich als etwas schwierig. Selbst um die heiße Mittagszeit kamen uns so viele Leute entgegenen, dass es teilweise richtig eng wurde. Viele größere Gruppen und auch viele Familien wagen den Weg hinauf zur Hütte. Gut erschöpft kamen wir am Auto an und nach einer kurzen Pause ging es wieder nach Hause.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 9km
  • Gesamtdauer: 3 1/2 Stunden
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Stetig bergauf, bis auf das Tal bei der Alpein Alm
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen auch hier viel Spass bei der Wanderung. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/franz-senn.gpx“] [box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nachwandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien.Downloadlink für Sie:

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Wanderung zur Sulzenauhütte über die Sulzenau Alm

[box type=info] TIP: Unsere Wanderungen gibt es jetzt auch in unserer mobilen Android App. Die kostenlose App könnt Ihr euch direkt auf unserer Webseite herunterladen.
Hier gehts zum DOWNLOAD[/box] DSC_0927Der frühe Vogel fängt den Wurm. So haben auch wir gedacht, als wir uns um kurz vor 8 Uhr morgens auf den Weg ins Stubaital machten. Doch wir wurden eines besseren belehrt. Dazu später mehr. Angedachtes Wanderziel war die Wanderung hoch zur Sulzenauhütte über die Sulzenau Alm.

Wie kommt mach hoch zur Sulzenauhütte bzw. zur Sulzenauer Alm? Beide Wanderziele liegen direkt im schönen Stubaital. Tief liegend in einem Tal, flankiert von vielen Wasserfällen direkt vom Stubaier Gletscher versorgt.
Von Innsbruck kommen macht man sich auf Richtung Westen über die Brenner Bundesstraße. Man folgt der Straße bis zur rechten Abzweigung hoch nach Neustift im Stubaital und von dort einfach weiter Richtung Stubaier Gletscher.

Die Wanderung beginnt beim Parkplatz kurz nach der Grawaalm. Zur Info: Von der Grawaalm aus gibt es einen 20min Weg zu einer Aussichtsplattform eines sehr sehr großen Wasserfalls. Dieser ist auch gut von der Straße aus einsehbar.

Zurück zur Sulzenauer Alm. Wir waren sehr überrascht als wir um halb neun schon fast keinen Plarkplatz mehr bekommen hatten. Es waren schon so viele Wanderer unterwegs, dass wir hoch schon fast mit Verzögerung rechneten. Aber die Sorge war unbegründet. Der Aufstieg konnte ohne Schwierigkeiten gemeistert werden.

Aufstieg? Jawoll. Für diese Route hoch zur Sulzeneralm, benötigt man gute Trittsicherheit, eine gute Kondition, Sonnenschutz und viel Geduld. Am Anfang der Wanderung gibt es keine Hinweisschilder für Leinenpflicht. Dennoch raten wir an, den Hund anzuleinen. Da sich am Bachlauf einige Kühe tummeln und auch das Wasser für die Hunde sehr verlockend ist. Der Weg hinauf ist durchwegs steil, schmal und mit vielen Wurzeln und Steinen durchzogen. Der Aufstieg dauert ca. 1 Stunde. Allerdings wird man mit einer umwerfenden Aussicht auf der Sulzenau Alm belohnt. Eingebettet in einem Tal liegt die Alm mitten im Grün. Zum Teil reisende Bachläufe schlängeln sich vom Wasserfall weg quer durch das Tal.
[box type=error] ACHTUNG: An einem Tor, kurz bevor man die Sulzenau Alm sieht, wird darauf hingewiesen die Hunde anzuleinen. Was auch unbedingt einzuhalten ist. Tummeln sich auch hier wieder viele Kühe und der Bachlauf hat eine sehr sehr starke Strömung, die wieder in einem Wasserfall endet. Also bitte UNBEDINGT DIE HUNDE ANLEINEN! [/box]
Man hat auf der Alm die Möglichkeit einzukehren oder wie in unserem Fall weiterzuwandern auf die Sulzenauhütte. Vom Tal aus sieht man die Hütte schon hoch oben aufragen. Der Weg dort hinauf ist gut ausgeschildert und erfordert auch wieder extreme Trittsicherheit, gute Kondition und viel Geduld. Für kleine und unerfahrene Hunde ist diese Route vermutlich nicht geeignet. Sollte der Hund doch auch Trittsicher sein. Viele große Steine verlangen auch mal darüber zu springen.

Der weitere Weg bietet so gut wie keinen Schatten. Somit bitte viel Wasser für sich und die Hunde mitnehmen und auch einmal eine Pause einplanen. Der Aufstieg zur Hütte bewältigt man ebenfalls in ca. 1 Stunde. Oben auf der Sulzenauhütte auf 2190m hat man wieder die Möglichkeit einzukehren. Essen gibt es allerdings erst um halb zwölf. Getränke kann man sich vorher drinnen bereits bestellen. Auch auf der Hütte war gegen elf schon ziemlich was los. Befindet sich doch auch ein Klettersteig in der Nähe. Selbst in dieser Höhe war es sehr sehr warm.

Gestärkt mit Kaspressknödel und Würstel machten wir uns wieder an den Abstieg. Zurück auf Höhe der Alm hatten die Hunde die Möglichkeit sich in den Bachläufen abzukühlen. Mit Schleppleine bewaffnet war es ohne Gefahr möglich. Wir merkten aber schnell, dass die Strömung selbst unsere Hunde einfach wegspülten. Nach der Badepause ging es wieder zurück Richtung Auto. Den letzten Abstieg bewältigten wir in ca. einer Stunde.

Gegen 14 Uhr waren wir wieder am Auto angelangt. Allesamt sichtlich erschöpft aber überwältigt von der Schönheit der Tiroler Berge.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 11km
  • Dauer: 5 1/2 Stunden
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Stetig bergauf, bis auf das Tal bei der Sulzenau Alm
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen viel Spass beim Nachwandern. Und solltet ihr Fragen haben, würden wir uns über einen Kommentar freuen. 🙂

 

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Wandern um den Obernberger See

DSC_0906Der Sommer hält nach wie vor Einzug in Tirol. Die zweite Woche in Folge hohe Temperaturen und schwüle Luft.

Am Samstag den 27.07.2013 zog es uns über die Brennerstraße hoch Richtung Obernberg. Ziel des Ausflugs war der Obernbergersee. Idealer Startpunkt für Wanderungen aller Art und eine Bademöglichkeit am See vor Hund und Herrchen.

Von Innsbruck aus benötigt man ca. eine Stunde hoch auf den Oberbergersee mit dem Auto. Wer die A13 die Brenner Autobahn nimmt bis zur Ausfahrt Nösslach, fährt ca. 40 Minuten. Allerdings muss man hier die Mautstelle Schönberg passieren, was Gebührenpflichtig ist. 8 Euro pro Fahrt. Somit zurück nochmal 8 Euro.

Die Brenner Bundesstraße dauert zeitlich zwar etwas länger, allerdings kann man hier einen tollen Blick auf die Europabrücke erhaschen.

Am besten fährt man mit Navi, aber die Strecke ist recht gut ausgeschildert, so findet man auch gut die Auffahrt zum Obernbergersee.

Am Ende des Obernbergertals kann man sein Auto beim Gasthof Waldesruh parken. Ein Parkautomat steht gut sichtbar und mit 5 Stunden Parken ist das Maximum erreicht. Kosten EUR 2,–

Vom Parkplatz aus starten rund herum viele Wanderrouten. Unser Ziel und das Ziel einiger anderer Wanderer war allerdings der Obernbergersee. Der Weg hoch auf den See ist sehr breit, die meiste Zeit geht es aber nur Bergauf.

Mit Beschilderungen wird darauf hingewiesen, dass man die Hunde an einer 2m langen Leine zu halten hat, und die Hinterlassenschaften der Hunde zu entsorgen.

Angelangt am Obernbergersee findet man eine atemberaubende Kulisse vor. Der See ist sehr sauber und eigentlich befindet sich auch dort oben noch ein Gasthof. Leider hat dieser wegen Betriebsauflösung geschlossen. Am besten nimmt man eine Jause mit.

Entweder sucht man sich ein feines Plätzchen um zu Baden oder man nimmt die ganzen Wandermöglichkeiten rund um den See in Anspruch. Wir entschieden uns für die Rundwanderung um den See, die ca. 1 Stunde dauert. Die Hunde hatten genug Möglichkeit sich im See abzukühlen. Hinweisschilder, dass Hunde hier nicht erlaubt sind, gab es nicht oder wir haben sie nicht gesehen.

Auch hier sollte man relativ früh oben sein, dann hat man den See und die Wanderwege fast für sich alleine. Gegen 10 Uhr bzw. 11 Uhr waren schon mehr Leute da und ließen sich rund um den See zum Baden nieder.

Die Rundwanderung ist recht einfach, zum Teil auch Kinderwagentauglich, bis auf ein paar kurze Passagen die recht eng sind und mit nassen Wurzeln einen guten trittsicheren Schritt benötigen.

Gegen 12 Uhr waren wir wieder am Parkplatz angelangt und waren überrascht wie viele Leute dieses ruhige Fleckchen entern.

Wer in Tirol Urlaub macht, sollte sich dennoch dieses tolle Fleckchen Erde ansehen.

Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt uns einfach eine Mail oder stellt sie in den Kommentaren. 🙂

 

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