Faulheit siegt – angekommen auf Sizilien

Um Punkt sechs weckte mich, Julia, die Sonne. Unglaublich. Sonne. 🙂

Gleich darauf ging es zuerst mit Cooper direkt in die Zitronenplantage. Zwischendrin hat ihn etwas so arg erschreckt, dass er mich fast umgehaut hĂ€tte. Kein Wunder, bei dermaßen vielen Eidechsen und Kleintier.

Nachdem sich auch Leni erleichtern konnte, war gemeinsames FrĂŒhstĂŒcken angesagt. Da Francescos Hunde in einer Tour bellen und Cooper die Umgebung, GerĂŒche und Leute noch nicht kennt, muss er leider noch an der Leine bleiben.

Die Familie vom Francesco ist wie immer sehr freundlich und zuvorkommend. 🙂

Die Hunde chillen viel in der Sonne und kĂŒhlen sich im Haus dann wieder ab.

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Am Vormittag nutzten wir noch die etwas ertrĂ€glichen Temperaturen um mit den Hunden etwas Ball zu spielen. Leni erschreckt dann nach wie vor noch gerne die GĂ€rtner und Angestellten von Francesco mit ihrer stĂŒrmischen Art. 😉

Um die Mittagszeit versteckten wir uns im kĂŒhlen Haus. Die Temperaturen waren nicht mehr zum aushalten. Als kurz vor der Siesta Francescos Mutter durchs Dickicht der BlĂŒten spazierte. Sie hatten einem kleinen Korb bei sich und steuerte direkt auf uns zu. Mit unseren null italienisch Kenntnissen, schnappte ich, Julia, nur ein Wort auf: Nespola

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Im Korb befanden sich so kleine hellgelbe Kugeln. Auf den ersten Blick sahen sie aus wie Marillen. Dr. Google befragt und den Namen: Mispel, als Treffer erhalten. Im ersten Moment dachte ich, der Übersetzer spinnt. Kannte ich doch das Wort nicht. Wikipedia lieferte uns schlussendlich des RĂ€tsels Lösung. Eine unglaublich sĂŒĂŸe Frucht, die man auch super zu Marmelade verarbeiten kann. Der Baum, der diese FrĂŒchte trĂ€gt, steht keine 10 Meter von hier entfernt.

Vielen dank an Francescos Mutter.

Kurzer Stopp im Lidl um die WasservorrĂ€te aufzustocken und hoch noch Zafferana zu Oro d’etna um der Honigsucht nachzukommen. Steffen packte gleich etwas Olivenöl dazu.

Nachdem ich unfreiwillig den Rasen gekĂŒsst hatte, musste das Spielen mit Leni leider Steffen ĂŒbernehmen.

Beide Hunde sind von der Hitze ziemlich schlapp und mĂŒde. VerstĂ€ndlich bei dem Temperaturschock. Innsbruck Regen bei 12 Grad verlassen, hier um 8 Uhr frĂŒh schon 20 Grad.

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Wer es schon bemerkt hat, wir schreiben immer einen Tag im Nachhinein einen Blogeintrag. So lÀsst sich der Tag einfach besser zusammenfassen.

Mit den tollen Bildern von Steffen, die er in der „blauen Stunde“ gemacht hat, verabschieden wir uns fĂŒrs erste! 🙂

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