#GB2018 Vorbereitungen – Das Auto

So eine, durchaus große Rundreise über 4 Wochen, muss gründlich geplant werden. Bei der Reiseplanung müssen nicht nur Hotels, Unterkünfte oder die Reiseroute, wie in unserem vorherigen Beitrag Großbritannien 2018 – Unsere Reiseroute und Hotels beschrieben geplant werden, sondern es gibt auch etliches an Vorbereitung rund um das Auto. Da wir bis zu unserem Reisestart noch gute 8 Monate Zeit haben, können wir wirklich gründlich planen, koordinieren und schauen, was es alles zu Beachten und auch zum Mitnehmen gibt.

Heute starten wir mit dem Thema Auto. Wir haben uns wirklich reichlich Gedanken darüber gemacht was sinnvoll und was wirklich wichtig ist.

Das Auto

Da wir mit dem Auto reisen, planen wir aktuell ca. 7.000km für die gesamte Reise ein. Eine wirklich beachtliche Strecke, bei der es vor allem gilt, dass das Fahrzeug in einem absolut GUTEM Zustand ist. Idealweise sollte man nochmals einen Service veranlassen und das Fahrzeug auf evtl. Verschleissteile prüfen lassen! TIPP: Bremsen anschauen lassen!!! Man sollte sich an dieser Stelle auch nochmals bewusst werden, dass man die gesamte Reise in GB auf der anderen Strassenseite verbringt, denn in Großbritannien herrscht entgegen aller anderen europäischen Länder, Linksverkehr. Sicher werden auch wir erst vor Ort herausfinden, wie gut und schnell wir uns auf die Situation einstellen können.

Weiters müssen wir bei unserer Reise per Auto bedenken, dass der Stauraum unseres Autos begrenzt ist. Mit zwei Hunden an Board wird das Ganze gleich nochmals kleiner. Wir benötigen doch auch Hundezeugs, wie Decken, Handtücher und Hundefutter… und das alles für 4(!) Wochen.

So stehen, bzw. standen wir vor der Wahl, ob wir mit der Dachbox* reisen sollen oder ob für uns eine andere Lösung in Frage kommt.


(Bildquelle: Thule.com)

Dachbox vs Autogitter

Nun muss man bedenken, unsere Kia Sportage 4×4 wiegt knappe 2 Tonnen. Mit einer zusätzlichen Dachreling und einer Dachbox gleicht die Aerodynamic nahe einer Schrankwand und jeder Tankwart auf unserer Reiseroute bedankt sich klatschend für die vielen Tankstops die wir einlegen müssten. Neben den hohen Anschaffungskosten einer Dachreling und Dachbox steigt der Verbrauch um bis zu 1,5/2l je 100km bei guten 7.000km. Man kann sich die gesamten Mehrkosten leicht ausrechnen. Hinzu kommt natürlich die größere Höhe des Fahrzeugs, das zu der ein oder anderen Beschränkung führen könnte und durchaus auch die Geräuschbelastung im Innenraum.

Da wir unsere Hunde auf der Rückbank sichern, näheres dazu später, haben wir uns entschieden den Kofferraum, bzw. die Rückbank vom Kofferraum mit einem Trenngitter zu teilen und abzusichern.

Natürlich gibt es auch hier wieder massive Unterschiede. Teilweise gehen die Gitter bis zum Boden, durch die Stützrohre verliert man kostbaren Raum. Manche Gitter werden einfach an die Kopfstützen gehängt und sind sehr fragil.

Bei unserer Suche sind wir auf Travall* (übrigens einem englischen Hersteller) und Ihren Travall® Guard* gestoßen. Für unser Auto wird das Gitter an den Öffnungen der entfernten Hutablage verspannt und zusätzlich an der Mechanik der Rückbank eingehängt.  In den Präsentationsvideos wirkt das ganze sehr stabil und preislich liegt die Lösung mit gut 160,- EUR in einem akzeptablem Kostenrahmen. Der Travall® Guard steht für wirklich viele Fahrzeuge zur Verfügung. Die Verarbeitung des Trenngitter ist sehr hochwertig, notwendiges Werkzeug ist im Lieferumfang bereits enthalten. Überrascht hat hat, das die angegebene Lieferzeit von 10-12 Tagen angeben wurde, die Lieferung aber bereits nach 2 Tagen bei uns eintraf.

(Bildquelle: travall.at)

Durch den Einsatz des Trenngitters können wir den Kofferraum bis unter das Dach befüllen und gewinnen so sicher noch Platz für 2-3 weitere Reisetaschen für unsere Reise.

Unsere Hunde finden bei uns Platz auf der Rückbank. Auf die Frage „Warum Rückbank?“ beantworten wir dies stets mit „Kinder sperrt man auch nicht in den Kofferraum.“ Bedenken sollte man hierbei nur, dass der Hund leider im Straßenverkehr als Gepäckstück zählt und auch als solches gesichert werden muss.

Zur Schonung der Sitzflächen verwenden wir als Basis eine Schutzdecke von tierlando* anschliessend kommt darauf zur  Verbreiterung der Liegefläche eine Bridge* damit der freie Fußbereich zum Vordersitz durch die Platte zum Liegebereich für die Hunde wird.


(Bildquelle: Kleinmetall.de)

Auf dieser Bridge verwenden wir aktuell, zusätzlich eine Matratze für Kinderbetten. Für lange Reisen ein weicher Platz und die Hunde fühlen sich auch sichtlich wohl. Inzwischen haben wir das Vetbed Isobed* für als Hundeplatz für Daheim getestet und für sehr gut befunden. Nun überlegen wir, ob wir das Vetbed Isobed* auch im Auto zum Einsatz bringen sollten.

(Bildquelle: Google Bildersuche)

Die Hunde selbst werden in dem Brustgeschirr Ruffwear Front Range* und einem Kurzgurt im Fahrzeug gesichert. Nachdem unsere früheren Geschirre eines anderen Herstellers in die Jahre gekommen sind, setzen wir bei den neuen Geschirren auf das Ruffwear Front Range*. Das Geschirr ist sehr Robust, super einstellbar, leicht anzulegen und fürs Auto einfach perfekt. Für die Sicherung mit dem Kurzgurt im Auto gibt es zwei Möglichkeiten.

1. die direkte Sicherung im Gurtschloss oder
2. Der normale Fahrzeuggurt wird eingerastet und mit Karabinern wird der Kurzgurt am Fahrzeuggurt gesichert.

Wir setzen in diesem Fall auf 2., denn dies gibt den Hunden etwas mehr Freiheit und für uns dank Gurtstraffer, noch mehr Sicherheit.


(Bildquelle: ruffwear.com – links: tillisandsia purple, rechts: twilight gray)

Wie man sieht, gibt es auch schon im Auto einiges für die künftige Reise oder weitere Reisen zu bedenken und berücksichtigen. Nicht nur das Gepäck muss optimal verstaut werden, auch auf Sicherheit unserer Hunde sind wir besonders bedacht.

In Kürze werden wir natürlich über weiter Vorbereitungen berichten und freuen uns auf eine große Leserschaft.

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