Versuch #1 – Zur Seegrube mit Hund

Halbwegs schönes Wetter, Lust endlich wieder die Berge zu besteigen und einen Berg direkt vor der Haustüre. Geplant war eine Wanderung zur Seegrube, gekommen ist es aber leider etwas anders. Alles in allem war es aber eine nette Rundwanderung mit Hundespass und toller Aussicht.

Sind Hunde in Cefalù – Sizilien willkommen?

Tipps und Fakten zu Cefalù

  • Hunde in der Altstadt NICHT erlaubt, an der Strandpromenade schon
  • Maulkorb immer mitnehmen
  • Sehr viele Touristen – für ängstliche Hunde nicht wirklich geeignet
  • Parken am besten direkt am Strand – LINKTIPP zum Parken
  • Sehenswürdigkeiten
    • Strandpromenade
    • Altstadt – OHNE Hund

Ein Ausflug nach Taormina mit Hund

Tipps und Fakten zu Taormina

  • Hunde in der Altstadt erlaubt
    • Maulkorb immer mitnehmen, muss aber nicht angelegt werden
  • Sehr viele Touristen – für ängstliche Hunde nicht wirklich geeignet
  • im großen antiken Theater sind Hunde nicht erlaubt
  • Parken am besten im Parkhaus – Beispiel: 2 Stunde ca. 6 Euro
  • Sehenswürdigkeiten
    • Odeon
    • Antikes Theater
    • Altstadt
    • Einkaufsmeile

Badespass in Riposto

Mittlerweile sind schon fünf Tage um. Es kommt uns vor wie eine Ewigkeit. Vielleicht liegt es an der „Gewohnheit“ die hier schon für uns herrscht. Wir kennen alle Schleichwege, viele Geheimplätze und Einkaufsmöglichkeiten. Wie in meinen zwei Beitragen vorher, herrscht hier ungewöhnliches Wetter für Mitte/Ende Mai. Selbst die Sizilianer sind etwas überrascht. Dennoch haben wir Urlaub und der wird genossen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Und für die Hunde herrscht hier optimale Temperaturen.

3 Hotels, eine Reise – Sizilien 2014

Nach wie vor suchen uns Gewitter, Regenschauer und kühle Temperaturen heim… Für uns sehr ungewohnt hier, aber dem Wettergott kann man ja bekanntlich nicht gut zureden.

Änderung Zwischenstop

Um beim ersten Teil anzuknüpfen, mussten wir ja ein Hotel in der Nähe Tropea finden. Vater und der Held waren in bester Fahrlaune und durch die rote Mulikuh (Red Bull) auch ziemlich konzentriert bei der Sache. Dank dem 3 Netz und einem iPad fanden wir umgehend ein Hotel. Angerufen und mit meinem besten Englisch gleich zwei Zimmer reserviert. Das Hotel New Paradies erwartete uns somit zwischen neun und zehn Uhr abends.

Der Vesuv begrüßte uns bei Neapel mit seiner imposanten Gestalt. Derzeit ist der Berg 1281m hoch und zählt zu den aktiven Vulkanen in Europa. Aber seit seinem letztem Ausbruch im Jahre 1944 befindet er sich in einer Ruhephase.
2014-05-15 07.30.34Ankunft im  New Paradies bei windigen 19 Grad und einem tollen Blick auf das beleuchtete Tropea. Die „kleine“ Stadt misst derzeit 6500 Einwohner (Stand 2012) und bei klarer Sicht hat man einen tollen Blick auf den immer aktiven Vulkan Stromboli. Durch die gut erhaltene Altstadt ist Tropea ein Touristenmagnet in Kalabrien. In den Sommermonaten wimmelt es hier von italienischen Touristen.

Wir wurden von den Besitzern überaus freundlich empfangen. Beide blieben extra für uns wach um uns zu begrüßen und uns die gemütlichen Zimmer zu zeigen. Die Eltern und wir teilten uns quasi ein Appartement, dass durch eine Verbindungstür getrennt war. Eine kleine Einbauküche befand sich direkt vor der Türe. In den Sommermonaten sicher nutzbar.

Für Leni und Cooper war das alles extrem aufregend. Neue Gerüche, fremde Eindrücke. Die ersten fünf Minuten hatten wir stark zu kämpfen sie zu beruhigen. Aber je mehr du sagst, umso mehr stachelst du den Hund an. Somit liefen wir eine kleine Runde zur Gassi-Erleichterung.

Hallo Tropea

In aller früh wurden wir durch Meeresrauschen geweckt. Anziehen und raus aus dem Zimmer. Ein wunderschöner Blick auf den Hafen von Tropea sowie die Hinterseite der Altstadt erfreute die Augen. Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen in der Sonne. Lt. Beschreibung auf der Internetseite des Hotels, ist das Meer keine 200 Meter weit entfernt. Ideal um mit den Hunden hin zu laufen. Natürlich ist um diese Jahreszeit noch nichts geöffnet, somit war der Strand auch Menschenleer. Leni und Cooper konnten nach einem Jahr wieder ihre Pfoten ins Meer stecken. Hundeverbot konnten wir auf die Schnelle nirgends finden. Doch leider gab es ziemlich starken Wellengang und somit mussten beide an der Leine bleiben.

Um 8 Uhr gab es Frühstück. Nur für uns wurde aufgetischt. Über frische Wurst, bis zum leckeren Käse. Es gab gefühlte und leere Croissants und natürlich beides warm. Kaffee und Tee, sowie Milch für Cornflakes oder Müsli. Warme Brötchen standen auch auf dem Tisch die man mit leckeren Honig aus Kalabrien genießen konnte. Leider war das Besteck und das Geschirr an sich nicht so sauber.

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Nach einem tollen Frühstück mit grandiosem Ausblick aufs Meer, wollte der Besitzer unbedingt noch die Hunde kennenlernen. Er liebe Hunde meinte er und freute sich sichtlich über die stürmische Begrüßung unserer zwei Rabauken. Die Italiener scheinen sehr hundefreundlich zu sein. Zumindest wird einem das als Tourist suggeriert. Sprechen doch die ganzen Streuner die wir auf unserem Weg an den Straßenrändern sahen, eine andere Sprache….

Eine herzliche Verabschiedung später düßten wir in Richtung Tropea. Die Eltern waren noch nie so weit unten und hier ist das Meer wunderschön blau. Die Stadt scheint derzeit runderneuert zu werden. Überall wurde gebaut und renoviert. Ein kurzer Abstecher in die Altstadt war somit Pflicht. Leider hatten wir viel Verkehr und das Wetter schwenkte um auf kühlen Wind und Regenwolken. Nach 15 Minuten durchschlendern, kehrten wir zu unseren Autos zurück und fuhren wieder auf die Autobahn in Richtung Autofähre.

Anmerkung: In Tropea kann an den weiß markierten Stellen gratis geparkt werden. Blaue Markierungen stehen für Zahlen. Wie viel hier verlangt wird, wissen wir leider nicht.

Agritursimo Galea und Torre Archirafi Resort

Die Mutter wurde immer aufgeregter und wir schafften es noch auf eine kleine Autofähre, die uns anstandslos auf die Insel der Zitrusfrüchte brachte. Auf der Fähre selbst trafen wir Grazer, die eine Rundreise in Sizilien geplant haben. Wie klein die Welt doch ist.

In Messina angelangt fuhren wir durch die Straßen, immer die Eltern im Rückspiegel im Auge behaltend. Kurz die Vorräte im angrenzenden Conferama aufgefüllt und die Eltern in ihrem Domizil Agriturismo Galea untergebracht. Wer sich hier jetzt fragt, warum die Eltern nicht bei uns im Torre Archirafi Resort übernachten, dem sei gesagt, dass die Eltern etwas anspruchsvoller sind. 🙂
Pool, Sat-TV und ja, das sind eigentlich die zwei wichtigsten Punkte die hier im Resort fehlen. Wir brauchen es nicht, die Eltern schon. Somit wurde Francesco rechtzeitig angefragt ob er uns eine Alternative für unsere Eltern nennen könne. Das Agriturismo Galea verfügt über die zwei wichtigen Punkte.

Die Mutter weinte Freudentränen über die wunderschöne Anlage. Der ganze Stress der letzten Wochen und Monate (Gallen-OP, usw) viel wie ein dicker Stein von ihren Schultern. Nach einer kurzen Einweisung konnten wir sie gut im Zimmer direkt am Pool und Restaurant unterbringen und fuhren dann endlich zu unserem Ziel. Dem wunderschönen, mitten in einer Zitronenplantage gelegenen Torre Archirafi Resort.

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Die Begrüßung war sehr herzlich. Francesco Mutter umarmte uns und freute sich sichtlich uns zu sehen. Francesco selbst durften wir auch mit Küsschen links und rechts begrüßen. Wir haben Freunde gefunden. Die Begrüßung von Leni und Cooper war oder ist wie immer sehr stürmisch ausgefallen.

Das Auto wurde entladen, die Geschenke überreicht und wir versteckten uns gleich wieder im Haus. Gewitter und Regen ließen nichts anderes zu.

Die ersten Tage des Urlaubs sind schon vorüber, doch es stehen noch ein paar aufregende Tage an. Und hier auf unserem Traveldog-Blog wird natürlich weiter fleißig berichtet. Also bleibt dran. 🙂

 

Torre Archirafi Resort


Booking.com

Sizilien 2014 – Traveldog.at ist wieder unterwegs

Der Wettergott hier auf Sizilien meint es derzeit nur halbherzig gut mit uns. Gewitter, Regen und ungewohnte kühle Temperaturen. Aber, somit hab ich jetzt die Gelegenheit die letzten 2 Tage Revue passieren zu lassen. 18 Stunden Autofahrt, windige Überraschungen, Hotel New Paradies und eine herzliche Begrüßung fassen die ersten Tage gut zusammen.

2014-05-14 07.13.42Wir haben extra eine neue Kategorie eingerichtet, wo wir immer, wenn wir genügend Zeit und Gelegenheit dazu haben, über unsere Reise mit Hund(en) quer durch Sizilien berichten werden. Natürlich im Fokus Leni und Cooper. Wo sind sie erlaubt, was haben sie erlebt usw. Geplant ist ein 2 tägiger Aufenthalt im Westen Siziliens. Noto wird besucht und eine Kaffeerösterei, aber diese vermutlich ohne die Hunde. Aber das ist nur mal ein kurzer Ausblick auf die knapp 3 Wochen hier.
Solltet Ihr Fragen dazu haben oder Tipps was wir uns unbedingt nicht entgehen lassen sollten, schreibt uns doch einen Kommentar. Aber jetzt, viel Spass beim Lesen des ersten Teils. 🙂

18 Stunden Autofahrt und windige Überraschungen

Endlich war er da, der Tag der Abreise. Die Vorfreude war groß, gab es doch eine nicht unerhebliche Änderung in unserer Reise nach Sizilien. Meine, also Julias Eltern, sind dieses Jahr mit dabei. Viele Fotos und die vielen positiven Erzählungen all die Jahre unsererseits, überstimmte sie zu einer Reise ins Land der Zitrusfrüchte. Für beide ein ziemlich heftiges Abenteuer, dass sie vermutlich so schnell nicht vergessen werden.

Um Punkt 5:15 Uhr früh fuhren die Eltern vor um uns abzuholen. Leni hatte so extreme Vorfreude, dass sie von der Rückbank auf den Beifahrersitz sprang und erstmal wieder das Auto verließ. Vor lauter Lachen konnten wir sie zunächst nicht beruhigen. Nach einer kurzen „Fang mich doch-Runde“ verfrachteten wir sie aber wieder ins Auto und fuhren los. Da beide Hunde das Autofahren gewöhnt sind, schliefen sie auch sofort ein.

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Die ersten 2 Stunden vergingen wie im Flug und nach einer kurzen Pause mit Kaffee, Pinkelpause für die Hunde und selbstgemachten Brötchen ging es wieder weiter in Richtung Süditalien. Ein ziemlich starker und kühler Wind begleitete uns auf den Pausen. Ungemütlich und etwas ungewöhnlich für Mitte Mai. Aber in Innsbruck liegt 10 cm Schnee auf der Höttinger Alm!!!!!!

Leni und Cooper waren immer die heimlichen Stars auf den Raststätten. Wir kannten das ja bereits aus den Jahren zuvor. Ungläubige Blicke, Fotos und Streicheleinheiten Fremder, sind für uns schon fast normal. Die Eltern fanden dies sehr amüsant und doch etwas komisch. In Innsbruck freut sich kaum einer, Hunde zu sehen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wir hatten uns für die Hinfahrt ein Hotel in Nola (nach Neapel) ausgesucht um doch übernachten zu können. Und zwar das Hotel Belsito. Wussten wir doch nicht, wie Vater auf die lange Autofahrt reagiert. Umso überraschender seine Aussage nach der Hälfte der Zeit: Wollen wir nicht durchfahren?
Ungläubige Blicke wurden ausgetauscht, es wurde gerechnet und diskutiert. Da eine Ankunft um weit nach Mitternacht einfach nicht möglich war, disponierten wir kurzerhand um. Ein Hotel in Tropea musste her.

Wir wir das geschafft haben, wo wir genau gelandet sind und wie es weiter geht, lest ihr bald im zweiten Teil. 🙂 DSC07635

Unsere Winterspiele auf dem Faltegartenköpfl

Nach einer erkältungsbedingten Kurzpause ging es endlich wieder hoch hinauf in die Berge. Mit dabei, Schneeschuhe und gute Laune. Zu erreichendes Ziel: Der Faltekartenköpfl mit seinem schönen Gipfelkreuz. Das Wetter überraschte uns mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Und kein Wind. Für uns föhngeplagte Innsbrucker ein Highlight. Die Schneeschuhwanderung ist technisch nicht schwierig und lässt sich auch ohne besondere Vorkenntnisse leicht meisten.
Und Leni und Cooper veranstalteten auf dem Gipfel ihre eigenen Winterspiele 2014, lest dazu einfach weiter… 😉

DSC00230Anfahrt/Start

Wir entschieden uns für die etwas längere Anfahrt, dafür aber über die Autobahn. Schließlich muss sich die teure Vignette ja auch bezahlt machen. Über die Autobahn A12 von Innsbruck Richtung Ötztal – Ötztal abfahren und weiter Richtung Ochsengarten/Wald. Von Hier aus der Beschilderung Richtung Marlstein folgen. Weiter zum Gasthof Marlstein wo uns genügend freie Parkplätze erwarteten. Bitte die Straßenbedingungen beachten und zur Not Schneeketten mitführen. Es wird hier zwar geräumt, aber zum Teil hatten wir doch Schneefahrbahn. Start der Tour ist direkt nach dem Gasthaus links am Beginn der Rodelbahn.

Aufstieg

Die Aussicht auf ein Gipfelkreuz gibt einem immer einen Motivationsschub. Und natürlich auch der „nicht allzu lange Weg“. Direkt an der Beschilderung stiegen wir in die Schneeschuhe, da es ca. 15cm Neuschnee gab.

DSC00235Wir folgten ein paar Meter der Rodelbahn und hielten uns gleich darauf links. Hier ist noch eine leicht erkennbare Schneeschuhspur in Richtung Waldgrenze hinauf. Da wir keine Beschilderung für Leinenzwang finden konnten, ließen wir Leni von der Leine und schon herrschte Rabatz auf der leichten Steigung hinauf. Vor und zurück, links und rechts, Schneetauchen und Cooper rammen waren die nächsten 5 Minuten Programm. Kurz austoben lassen und weitergehen.

Durch teils dichten Wald geht es immer weiter hinauf. Nicht allzu steil, aber auch nicht allzu einfach. Vorsicht geboten ist hier vor den Tannen, die den Weg überdecken. Hier liegt nicht soviel Schnee und somit tritt man mit den Schuhen auf Stein bzw. auf Wurzeln. ACHTUNG: Sturzgefahr.
Wir erreichten nach etwas über eine Stunde die Waldgrenze und sahen das Grünwalskreuz auf 2.027m. Das letzte Stück zum Grünwalskreuz ist sehr anstrengend und mitunter das steilste Stück der gesamten Strecke.

DSC00239Die Wiesen

Am Grünwalskreuz kurze Pause und weiter der Beschilderung Richtung Faltegartenköpfel folgen. Man quert am unteren Kreuz auch einen Winterwanderweg der auch für den Rückweg bzw. Aufstieg genutzt werden kann.

Der Weg steigt nun wieder sanft an und von der Weite sieht man große Strommasten. Man hält sich am besten genau an die GPS-Daten und folgt weiter der Schneespur. Leni ist am Berg besonders aufmerksam und folgt aufs Wort und Cooper stapfte brav vor Herrchen her. Der Weg führt uns unter einem Strommasten hindurch und man wird schon mit dem Blick aufs Faltegartenköpfl belohnt.

Mit dem schönen Gipfelkreuz am höchsten Punkt bereits jetzt ein tolles Panorama. Bis hier her begegneten wir keiner Menschenseele. Aber kurz vor dem Gipfel trafen wir auf weitere Schneeschuhengeher sowie Schitourengeher. Auch andere Hundehalter nutzten den Tag und wanderten zum Gipfel hoch. Etwas brisant für uns, da Leni und Cooper an der Leine nicht wirklich brav sind.

Der Gipfel

Unfassbare Weitsicht bei bestem Wetter. Der Aufstieg zum Kreuz erfolgt nicht gerade aus, sondern man steigt eine leichte Kuppe hoch, wendet sich nach links und folgt einem kurzen steilen Stück dem Weg hinauf und gelangt somit zum Kreuz. Da viel los war, machten wir unsere Trink- und Fotopause etwas weiter hinten, aber mit gutem Blick aufs Kreuz.

DSC00252Abstieg oder die Hundewinterspiele

Am Gipfel begegneten wir einem Golden Retriever, der uns brav vorbei gelassen hat. Der kurze Abstieg vom Gipfel war allerdings sehr rutschig und somit musste ich Leni von der Leine nehmen. Was ich allerdings übersah, war die Gruppe mit dem Golden Retriever die unterhalb des Gipfels Pause machte.

Leni sah den anderen Hund über die Wiese fegen und schon war sie voll mit dabei. Cooper wurde dann auch von der Leine gelassen und die Spiele konnten beginnen. Es wurde gerannt, gerauft, getollt und gerammt. Solch Freude auf 2000m Seehöhe gibt es vermutlich selten. Nach der Spielpause machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wir folgten der Aufstiegsspur und waren innerhalb einer Stunde wieder zurück am Parkplatz.

Erschöpft und mit tollen Bildern im Gebäck können wir einen weiteren Gipfel auf unsere Liste schreiben.

Wenn ihr Fragen zur Wanderung habt, bitte einfach per Kommentar melden. Wir wünschen euch viel Spass beim nachwandern.

[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

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Besuch der Hungerburg in Innsbruck

In Osttirol liegen derzeit 3 Meter Schnee und in Innsbruck geht ein Föhnsturm… Der Föhn begleitet uns jetzt schon seit ein paar Wochen. So auch auf unserer kleinen Samstagswanderung hoch zur Hungerbung in Innsbruck. Die Hungerburg trägt übrigens seinen Namen, da 1840 eine Jausenstation oben war, die aufgrund des wenigen Essens im Volksmund schlicht den Spottnamen Hungerburg bekam…

Startpunkt war… unsere eigene Wohnungstüre. Das Auto wurde stehen gelassen und bei milden 10 Grad, Sonne und leichtem Föhn gingen wir los in Richtung Berg. Startmöglichkeiten würde es viele geben. Innsbruck Altstadt, Innsbruck Hauptbahnhof, Innsbruck alte Hungerburgbahn. Oder frisch direkt vom Alpenzoo Innsbruck.

Da wir direkt vor der Haustüre aus starteten, querten wir natürlich den Alpenzoo und von hier aus ging es dann weiter zur Hungerburg.

DSC_1584Doch von Vorne. Direkt durch die Innsbrucker Stadt in Richtung Saggen schlenderten wir gemütlich an der Sill entlang, überquerten eine Brücke und gingen dann weiter zum Claudiaplatz. Hier kann man übrigens die schönsten Villen in Innsbruck besichtigen. Wer möchte. 😉
Der Weg führte uns weiter bis zur alten Holzbrücke über den Inn. Kleines Highlight am Rande… Es wurden Gitter angebracht um Liebeschlösser anzubringen. In vielen Städten ist das breits möglich. Viele hängen noch nicht, aber es wird sich bestimmt schnell füllen.

Nach der Brücke überquerten wir eine Schnellstraße und schon ging es auch langsam steil hinauf. Zu Beginn noch auf Asphalt, später auf Schotterweg. Der Weg ist gut ausgeschildert bis zum Alpenzoo. Hier hat man auch die Möglichkeit eine Pause einzulegen und sich im Gasthof oben etwas Kühles zu genehmigen. Wir gingen allerdings gleich weiter zur Hungerburg.

Der Weg ändert sich sofort auf Waldweg und ist die ersten Meter richtig steil. Da die Hunde im Wald immer Gaudi haben, konnten wir uns so etwas ziehen lassen. Ein kleiner Bach auf der rechten Seite nutzten wir um die Hunde etwas abkühlen und trinken zu lassen. Mit der Zeit wurde es richtig warm und somit war es eine willkommene Abkühlung.

Wie bereits erwähnt, zu Beginn recht steil, ändert sich die Wegbeschaffenheit in mäßig steil und führt in Serpentinen den Wald hinauf. Immer der Beschilderung folgend, geht man ca. eine dreiviertel Stunde bis zur Hungerburg. Das letzte Stück bis zur Aussichtsplattform geht man auch wieder auf Aspahlt. Der Kurze Wanderweg war an diesem sonnigen Tag gut besucht und einige Touristen fahren mit der Hungerburgbahn hoch und laufen zufuß wieder hinunter.]

DSC_1592Auf der Aussichtsplattform angekommen waren Leni und Cooper mal wieder das Highlight für allerlei Touristen. Es wurden Fotos geschossen und gelacht, als wir Bananen fütterten. Was auch immer so komisch daran ist… 😉
Von der Hungerburg aus hat man div. Möglichkeiten die Wanderung noch zu erweitern. Zb. Hoch Richtung Seegrube. Diese steht übrigens auch noch auf unserem Wanderplan 2014.
Tolle Aussicht und die Möglichkeit auf ein gutes Essen machen die Hungerburg zu einem tollen Kurzausflug.

Der Abstieg bzw. der Rückweg bis zu uns nach Hause betrug dann noch ca. 1 1/2 Stunden. Unterwegs deckten wir uns noch mit lecker Kuchen aus der Konditorei-Cafe Walter ein und machten es uns den restlichen Tag über Zuhause gemütlich.[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

[filedownload file=“http://www.traveldog.at/blog/wp-content/uploads/gpx/hungerburg.gpx“ align=“center“]Route herunterladen[/filedownload] [/box]

Winterwanderung 3 Schuster Hütte

Kurze Fakten zur Runde:DSC_1464

  • Länge ca. 9km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 4 Stunden mit Pause
  • leichte bis mittelschwere Winterwanderung
  • auf dem Forstweg – Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Schneeschuhe verwende
  • Wanderstöcke mitnehmen

Die letzte Winterwanderung in unserem Kurzurlaub in Südtirol führte uns hoch auf die Drei Schuster Hütte – Rifugio Tre Scarperi. Das Wetter war uns diesmal nicht so hold und es war leicht bedeckt. Allerdings kein Schneefall. Die Hütte dient eigentlich als Stützpunkt für viele ausgehende Wander- oder Bergsteigertouren. Aber es lohnt sich auch im Winter ein Spaziergang vom Parkplatz aus Richtung Hütte.

Wanderung zum Strudlkopf

Kurze Fakten zur Runde:DSC_1447

  • Länge ca. 20km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 6,5 Stunden mit Pause
  • leichte bis mittelschwere Winterwanderung
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Schneeschuhe speziell zum Strudelkopf hoch
  • unbedingt Wanderstöcke

Die erste Schneeschuhtour in unserem wunderschönen Kurzurlaub sollte uns auf den Strudelkopf führen. Schönes Wetter und ein idealer Blick auf die Drei Zinnen lockte uns zur Plätzerwiese nahe dem Pragsertal. Doch es kam alles etwas anders als geplant.