Sizilien, wir kommen mit Hund…

Sizilien mit Hund. Das war der Plan und diesen setzten wir um. Als großes Abenteuer geplant machten wir uns und pünktlich um 3 Uhr Innsbrucker Ortszeit auf den Weg in Richtung Süden – Sizilien.

Gerechnet hatten wir für die ersten 1030 km bis Battaglia, mit ca. 15 Stunden Fahrt. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt ja selber nicht, wie unsere einjährige Hündin auf solch eine lange Fahrten reagiert. Umso überraschender das Ergebnis: Genau 12 Stunden waren wir unterwegs. Das auch nur, weil wir über 1h Mittagspause gemacht haben, sonst wären wir viel zu früh angekommen.

Wir hatten uns für das Hotel Palace in Battipaglia entschieden, da es bereits als eines der wenigen Hotels das Willkommensein von Hunden auf  der Webseite bewirbt. Battipaglia ist ein eher kleines Örtchen in der Provinz Salerno. Mit etwas über 50.000 Einwohner klein aber sehr laut. Es liegt am Flüsschen Tusciano, der sich durch die Stadt schlängelt.

Wir konnten uns schlussendlich vor Ort davon überzeugen, dass Hunde kein Problem darstellen.

Auch wenn Battipaglia eher die Armut im südlichen Italien wiederspiegelt, lohnt sich der Zwischenstopp im Hotel schon wegen der Hundefreundlichkeit, dem Privatparkplatz, dem autobahnnahem Standort und dem Preis, der mit 70 EUR für zwei Personen inkl. Frühstück sehr preisgünstig ist. Für den Hund werden keine Kosten erhoben.

Sizilien mit Hund
Sizilien mit Hund

Einparkübungen

Kaum im Zimmer, wurden wir auch schon zum ersten mal nach unten zitiert. Gab es schlussendlich doch Probleme wegen dem großen Hund? Passte etwas mit der Reservierung nicht? Oder geht es gar ums Auto? Mit einigen Fragen machten wir uns auf dem Weg zur Rezeption. Unten angekommen, teilte man uns mit, wir müssten das Auto umpacken, da andere Gäste auch noch einen Parkplatz benötigen. Kein Problem dachten wir uns. Steffen parkte brav um und wir schlichen erschöpft wieder hoch ins Zimmer.

Keine 10 Minuten wieder ein Telefonat mit der Bitte das Auto doch umzupacken. Wir würden noch nicht passend genug parken. Kopfschüttelnd und Müde wie wir waren, parkten wir auch wieder um.

Endlich wieder im Zimmer und die kleine Hoffnung nicht wieder angerufen zu werden, wurden wir keine 30 Minuten später wieder nach unten gerufen. Mittlerweile etwas garstig parkte Steffen widerwillig eine weiteres mal um. Der Hotelchef entschuldigte sich mehrmals bei uns. Unterschwellig machte er uns aber klar, dass es hier üblich sei, den Autoschlüssel abzugeben und das Hotelpersonal würde das Auto dann umpacken bei Bedarf. Ja ne ist Klar.
Sicher nicht, er könne uns gerne wieder anrufen.

Der nicht fotografierte Sonnenuntergang…

Wir nutzten das Umparken gleich für eine abendliche Gaseirunde mit Leni. Stellte sich allerdings schwieriger da als gedacht. Die Straßen sind hier kaum Grün. Die einzigen grünen Flächen sind extrem verdreckt und der Verkehr und das Gehupe machten es Leni nicht gerade leicht. Doch schlussendlich fanden wir ein Fleckchen und konnten einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten. Zu aller Leidwesen, hatten wir die Kamera nicht dabei…

Der Tag ging somit ohne tolle Fotos, einer langen Fahrt und einer Parkodyssee zu Ende… 😉

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