Unsere Winterspiele auf dem Faltegartenköpfl

Nach einer erkältungsbedingten Kurzpause ging es endlich wieder hoch hinauf in die Berge. Mit dabei, Schneeschuhe und gute Laune. Zu erreichendes Ziel: Der Faltekartenköpfl mit seinem schönen Gipfelkreuz. Das Wetter überraschte uns mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Und kein Wind. Für uns föhngeplagte Innsbrucker ein Highlight. Die Schneeschuhwanderung ist technisch nicht schwierig und lässt sich auch ohne besondere Vorkenntnisse leicht meisten.
Und Leni und Cooper veranstalteten auf dem Gipfel ihre eigenen Winterspiele 2014, lest dazu einfach weiter… 😉

DSC00230Anfahrt/Start

Wir entschieden uns für die etwas längere Anfahrt, dafür aber über die Autobahn. Schließlich muss sich die teure Vignette ja auch bezahlt machen. Über die Autobahn A12 von Innsbruck Richtung Ötztal – Ötztal abfahren und weiter Richtung Ochsengarten/Wald. Von Hier aus der Beschilderung Richtung Marlstein folgen. Weiter zum Gasthof Marlstein wo uns genügend freie Parkplätze erwarteten. Bitte die Straßenbedingungen beachten und zur Not Schneeketten mitführen. Es wird hier zwar geräumt, aber zum Teil hatten wir doch Schneefahrbahn. Start der Tour ist direkt nach dem Gasthaus links am Beginn der Rodelbahn.

Aufstieg

Die Aussicht auf ein Gipfelkreuz gibt einem immer einen Motivationsschub. Und natürlich auch der „nicht allzu lange Weg“. Direkt an der Beschilderung stiegen wir in die Schneeschuhe, da es ca. 15cm Neuschnee gab.

DSC00235Wir folgten ein paar Meter der Rodelbahn und hielten uns gleich darauf links. Hier ist noch eine leicht erkennbare Schneeschuhspur in Richtung Waldgrenze hinauf. Da wir keine Beschilderung für Leinenzwang finden konnten, ließen wir Leni von der Leine und schon herrschte Rabatz auf der leichten Steigung hinauf. Vor und zurück, links und rechts, Schneetauchen und Cooper rammen waren die nächsten 5 Minuten Programm. Kurz austoben lassen und weitergehen.

Durch teils dichten Wald geht es immer weiter hinauf. Nicht allzu steil, aber auch nicht allzu einfach. Vorsicht geboten ist hier vor den Tannen, die den Weg überdecken. Hier liegt nicht soviel Schnee und somit tritt man mit den Schuhen auf Stein bzw. auf Wurzeln. ACHTUNG: Sturzgefahr.
Wir erreichten nach etwas über eine Stunde die Waldgrenze und sahen das Grünwalskreuz auf 2.027m. Das letzte Stück zum Grünwalskreuz ist sehr anstrengend und mitunter das steilste Stück der gesamten Strecke.

DSC00239Die Wiesen

Am Grünwalskreuz kurze Pause und weiter der Beschilderung Richtung Faltegartenköpfel folgen. Man quert am unteren Kreuz auch einen Winterwanderweg der auch für den Rückweg bzw. Aufstieg genutzt werden kann.

Der Weg steigt nun wieder sanft an und von der Weite sieht man große Strommasten. Man hält sich am besten genau an die GPS-Daten und folgt weiter der Schneespur. Leni ist am Berg besonders aufmerksam und folgt aufs Wort und Cooper stapfte brav vor Herrchen her. Der Weg führt uns unter einem Strommasten hindurch und man wird schon mit dem Blick aufs Faltegartenköpfl belohnt.

Mit dem schönen Gipfelkreuz am höchsten Punkt bereits jetzt ein tolles Panorama. Bis hier her begegneten wir keiner Menschenseele. Aber kurz vor dem Gipfel trafen wir auf weitere Schneeschuhengeher sowie Schitourengeher. Auch andere Hundehalter nutzten den Tag und wanderten zum Gipfel hoch. Etwas brisant für uns, da Leni und Cooper an der Leine nicht wirklich brav sind.

Der Gipfel

Unfassbare Weitsicht bei bestem Wetter. Der Aufstieg zum Kreuz erfolgt nicht gerade aus, sondern man steigt eine leichte Kuppe hoch, wendet sich nach links und folgt einem kurzen steilen Stück dem Weg hinauf und gelangt somit zum Kreuz. Da viel los war, machten wir unsere Trink- und Fotopause etwas weiter hinten, aber mit gutem Blick aufs Kreuz.

DSC00252Abstieg oder die Hundewinterspiele

Am Gipfel begegneten wir einem Golden Retriever, der uns brav vorbei gelassen hat. Der kurze Abstieg vom Gipfel war allerdings sehr rutschig und somit musste ich Leni von der Leine nehmen. Was ich allerdings übersah, war die Gruppe mit dem Golden Retriever die unterhalb des Gipfels Pause machte.

Leni sah den anderen Hund über die Wiese fegen und schon war sie voll mit dabei. Cooper wurde dann auch von der Leine gelassen und die Spiele konnten beginnen. Es wurde gerannt, gerauft, getollt und gerammt. Solch Freude auf 2000m Seehöhe gibt es vermutlich selten. Nach der Spielpause machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wir folgten der Aufstiegsspur und waren innerhalb einer Stunde wieder zurück am Parkplatz.

Erschöpft und mit tollen Bildern im Gebäck können wir einen weiteren Gipfel auf unsere Liste schreiben.

Wenn ihr Fragen zur Wanderung habt, bitte einfach per Kommentar melden. Wir wünschen euch viel Spass beim nachwandern.

[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

[filedownload file=“http://www.traveldog.at/blog/wp-content/uploads/gpx/falte.gpx“ align=“center“]Route herunterladen[/filedownload] [/box]

Wanderung zur Franz-Senn-Hütte

DSC_0971
[box type=question] TIP: Unsere Wanderungen gibt es jetzt auch in unserer mobilen Android App. Die kostenlose App könnt Ihr euch direkt auf unserer Webseite herunterladen.
Hier gehts zum DOWNLOAD[/box]

Unterwegs für Traveldog.at quer durchs Stubaital.

Auch am vergangenen Wochenende zog es uns wieder Richtung Stubaital. Die saftigen Bergwiesen, das urige Bergleben und vermutlich der Ausblick auf den Stubaier Geletscher haben es uns angetan.

Ziel der Wanderung war die Franz-Senn-Hütte. Start der Wanderung ist am Parkplatz der Oberissalm.

Von Innsbruck kommend folgt man der Brenner Bundesstraße bis zur Abzweigung rechts hoch Richtung Schönberg bzw. Neustift im Stubaital. Von Neustift aus weiter Richtung Bärenbad. Von dort weiter der Straße folgen und diese geht dann nahtlos um in den Oberriss-Weg. Der uns zum Schluss direkt auf den Parkplatz der Oberissalm führt. Zur Info: Wer am Handy oder Tablet Google Maps benutzt zur Navigation, findet damit ohne Probleme die Oberissalm. Wir selbst benutzen Google Maps am Handy und der Weg wird mit der Navigation genau beschrieben.

Auf dem Weg hinauf kann es passieren, dass einem Kühe den Weg versperren. Bitte NICHT HUPEN. Die Kühe gehen langsam aber definitiv wieder von der Straße runter.

Auf der Oberissalm gibt es genug kostenlose Parkplätze. Es gibt allerdings auch einen gebührenpflichtigen Parkplatz, der mit einem Holzzaun eingerahmt ist. Vermutlich aus Schutz vor den vielen freilaufenden Kühen.

Auch hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Unsere Startzeit lag bei 08:20 Uhr und der kostenlose Parkplatz war schon sehr sehr gut gefüllt. Das Tal selbst liegt um diese Uhrzeit noch etwas im Schatten. Die ersten paar Meter führen wieder an weidenden Kühen vorbei auf einem Schotterweg hoch zum Steig. Alles ist gut ausgeschildert.

HUNDE sind AUSNAHMSLOS an der Leine zu führen. Viele halten sich leider nicht daran. WIR tun es aber dennoch.

Der Aufstieg ist sehr anspruchsvoll und man benötigt gutes Schuhwerk und gute Kondition. Eine „enge“ Serpentinenstrecke führt stetig den Hang hinauf. Der erste Teil ist noch etwas schattig durch ein paar Bäume, die letzte halbe Stunde steigt man allerdings im prallen Sonnenschein hinauf. Sonnenschutz ist hier Pflicht. Je nach Wetterlage ist die UV-Strahlung sehr hoch. Am besten informiert man sich vorab.

Für die Hunde war der Aufstieg sehr gut zu meistern. Zwischendrin gab es immer wieder kleine Bäche die den Weg kreuzten und die Hunde konnten sich die Pfoten abkühlen.

Hat man 2/3 der Strecke hinter sich, kann man sich eine Pause auf der Alpein Alm gönnen. Wieder ein toller Ausblick und das stetige rauschen des Alpeiner Baches bzw. des Wasserfalls. Wir sind allerdings ohne größere Pausen direkt weiter zur Franz-Senn-Hütte. Am Wasserfall vorbei einen letzten leichten bis mittelschweren Steig hinauf und schon kann man die Füsse bei einem Almdudler ausstrecken.

Der Ausblick von hier oben ins Tal ist gewaltig. Auch gibt es hier viele weitere Wanderwege, sollte man mit dem Aufstieg zur Hütte noch nicht genug haben.

Zur unserer Überraschung waren sehr viele Hundehalter unterwegs. Hunde von groß bis klein bewältigten den Weg ohne gröbere Probleme. Allerdings hat eine Flexileine auf dem Berg nichts verloren!!!

Der Abstieg gestaltete sich als etwas schwierig. Selbst um die heiße Mittagszeit kamen uns so viele Leute entgegenen, dass es teilweise richtig eng wurde. Viele größere Gruppen und auch viele Familien wagen den Weg hinauf zur Hütte. Gut erschöpft kamen wir am Auto an und nach einer kurzen Pause ging es wieder nach Hause.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 9km
  • Gesamtdauer: 3 1/2 Stunden
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Stetig bergauf, bis auf das Tal bei der Alpein Alm
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen auch hier viel Spass bei der Wanderung. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/franz-senn.gpx“] [box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nachwandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien.Downloadlink für Sie:

Route herunterladen [/box]