Schneeschuh-Anfängertour – Mittergrathütte / Kühtai

Kurze Fakten zur Runde:

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  • Länge ca. 3,5 Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 2 Stunden mit Pause
  • leichte Winterwanderung
  • NICHT Kinderwagentauglich im Winter
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Schneeschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Da wir bereits in 3 der vier Jahreszeiten sehr viel unterwegs sind, fehlte jetzt nur noch der Winter. Um auch in den kalten Monaten fit zu bleiben und aktiv dem Bergsport zu frönen, entschieden wir „Nichtschiefahrer“ uns für den Hoppysport Schneeschuhwandern mit Hund. Diese besorgten wir uns nach ausgiebiger Beratung im Gigasport in Innsbruck.

Eine genaue Beschreibung der gekauften Schneeschuhe bzw. der neuen Rucksäcke findet ihr bald auf unserem Online Traveldog-Magazin. Und zusätzliche Informationen und Tipps zum Schneeschuhwandern mit Hund, findet ihr auf der Bergzeit-Seite unter folgendem Link: Bergzeit – Schneeschuhwandern mit Hund

Zurück zu den ersten Gehversuchen mit Start auf der Issalm. Ziel der Tour wäre eigentlich der Ötzer „Wetterkreuzkogel“ gewesen, aber es kam etwas anders als geplant.

Startpunkt ist der Parkplatz zwischen der Oberen und Unteren Issalm. Achtung: Hier sind zwei Parkplätze, gemeint ist der kurz vor der nächsten Brücke und nicht unser Parkplatz bei der Seilstation der Mittergrathütte. Hoch gelegen, kann diese Schneeschuhtour bis spät in den Winter hinein gelaufen werden. Aber hier gilt, immer die Wetterbedingungen beachten und bei Neuschnee die Lawinensituation prüfen.  

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Um nochmal auf den Parkplatz zurück zu kommen, wir haben, wie oben erwähnt, den falschen genommen. Vor Ort ohne Internet und die Karte zuhause vergessen, viel die Orientierung etwas schwer. Nichts desto trotz starteten wir von unserem Punkt aus direkt steil in den Wald hinein, wo wir in Serpentinen und  ohne Schneeschuhe dem breiten Forstweg zur Mittergrathütte auf 1956m Höhe folgten. Gehzeit hier ca. 20min. Leni konnte frei laufen und hatte sichtlich ihren Spass.

Schneeschuhe und los

Eingekehrt sind wir auf der Hütte nicht, sondern haben uns die neuen Schneeschuhe umgeschnallt und liefen von der Hütte aus direkt los. Ein gespurter Weg führt Richtung Wald. Immer flach und bereits schön vorgetreten geht es immer weiter ins Tal hinein. Leni ist ja die bessere Zuhörerin und konnte somit die Umgebung erkunden. Sie kam aber auf pfeifen und rufen immer sofort angerannt und war somit nach kurzer Zeit sichtlich erschöpft. Vorsicht ist hier vor Wurzeln, Steinen und Ästen geboten. Mit den Schneeschuhen verhakt man sich leicht und kann unangenehm stürzen.

Leider spielte auch das Wetter mit der Zeit nicht mehr mit. Dicke Flocken fielen vom Himmel und erschwerten die Sicht. Waren wir doch auf einer ungeplanten Tour unterwegs aber mit GPS nicht ganz verloren. Nach ca. einer Stunde kehrten wir um. Wollten wir uns und die Hunde nicht gleich überfordern. Zurück an der Hütte konnten wir kurz durchatmen und den kurzen Abstieg zum Parkplatz bewältigten.

Für den Anfang eine angenehme Tour. Nicht zu schwer, landschaftlich schön und einer Einkehrmöglichkeit auf der Mittergrathütte.

Wir bieten die Tour als GPX-Download an, trotz unbekanntem Ziel. Für Anfänger auf jeden Fall gut geeignet. Wer Fragen hierzu hat, bitte einfach melden.

Viel Spass beim Nachwandern.
[box type=info] Die Wanderroute können Sie auch nach wandern. Verwenden Sie hierfür unsere GPX-Dateien Downloadlink für Sie:

[filedownload file=“http://www.traveldog.at/blog/wp-content/uploads/gpx/oetztal.gpx“ align=“center“]Route herunterladen[/filedownload] [/box]

Wanderung zur Dresdner Hütte

DSC_1039Traveldog unterwegs im Stubaital. Schon wieder. 🙂

Die Dresdner Hütte liegt unterhalb des Stubaier Gletschers auf 2308m Höhe. Gut erreichbar mit dem eigenen Auto über die Brennerautobahn Richtung Stubaital Ausfahrt und von dort bis zum Talende zur Mutterbergalm. Hier befindet sich auch die Talstation der Gletscherbahn mit großem Parkplatz. Derzeit noch kostenlos. Auch mit dem Bus ist die Station erreichbar. Hier findet ihr die Pläne.

Von hier aus sieht man schön hoch zum Stubaier Gletscher. Die Hütte sieht man allerdings noch nicht. Für „Faule“ kann man mit der Bahn hochfahren und das Essen der Dresdner Hütte genießen.

Wir schlugen uns den steilen Weg hinauf Richtung Hütte. Vorbei an der Talstation führt ein Weg gerade aus auf den Wanderweg. Man überquert einen kleinen Weg und schon steigt es kontinuierlich leicht an. Der Weg windet sich im Zick Zack direkt gerade aus dem Berg hinauf. Links wird man von den Godeln der Bahn und einem Bach hinauf begleitet.

Hunde sind hier nicht zwingend an der Leine zu halten. Dennoch sollte man auf die anderen Wanderer Rücksicht nehmen. Vielfach werden die Hunde höflich begrüßt. Aber auch viele haben vor großen Hunden Angst. Somit immer ein Auge auf die anderen Wanderer haben.

Nach ca. einer halben Stunde findet man schon die ersten Blaubeerbüsche. Voll mit blauen Kügelchen die sehr süß. Fast den gesamten Weg zur Dresdner Hütte hinauf säumen die Büsche den Wanderweg.

Von der Mutterbergalm (Parkplatz) hoch zur Hütte benötigt man ca. 1 1/2 Stunden. Mit Pausen um Blaubeeren zu essen, minimal länger. Der Weg ist gut zu begehen. Wichtig sind dennoch gute Bergschuhe und ev. Stöcke.

Auf der Hütte legten wir eine kurze Pause ein um dann weiter hoch zum Eisengrat auf ca. 2600m Höhe. Leider zogen von allen Seiten Wolken auf. Wir wollten mit den Hunden und einem Kind nicht mitten auf einem Berg stehen, sollte ein Gewitter aufziehen. Nach kurzer Überlegung stiegen wir auf der Hälfte wieder ab zur Hütte.

Mit großem Hunger machten wir uns alle über sensationell gute Kaspressknödel her. Die Preise decken sich mit allen anderen auf den Tiroler Hütten. Also wer oben Essen möchte, sollte etwas mehr Geld mitnehmen. 😉 Gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Abstieg, wo wir Blaubeeren für einen guten Nachtisch sammelten.

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Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 7km Hin und Zurück
  • Gesamtdauer: ca. 4 1/2 Stunden mit Pause
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: Stetig und teilweise steil bergauf, viele Serpentinen
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund und Mensch
  • Sonnenschutz/Regenjacke
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

 

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