Magazin Dog and Travel

Dog and Travel. Das neue umfangreiche Magazin für Urlaub mit Hund.

Über unsere Twitter Hundefreunde Lemmy und Iggy bzw dessen Frauchen sind wir auf die Zeitschrift aufmerksam geworden.

Bildquelle und Copyright by Dog and Travel

Das Magazin ist noch relativ jung. Die zweite Ausgabe wurde im September veröffentlicht und beinhaltet wieder viele Themen und Reportagen über Reisen mit Hund.

Der wohl größte Teil nimmt der XXL-Check für Urlaub mit Hunden ein. Sehr detailliert und mit einer großen farblichen Karte versehen, findet man die wichtigsten Einreisebestimmungen für die Vierbeinigen Freunde. Auch die deutsche Hauptstadt Berlin wird für Hunde aufbereitet und bietet viele interessante Infos.

Das Thema Urlaub mit Hund in Dänemark wird natürlich auch kurz angeschlagen. Viele von euch Wissen was dort los ist. Viele traurige Bilder schwirren durchs Netz. Selbst der positive Artikel in Dog and Travel und die Sicherheitsgarantie von Novosel bringen uns nicht auf den Gedanken, dort mit unseren Hunden Urlaub zu machen.

Die Zeitschrift bietet, wie viele anderen vor ihr auf dem Markt, ein paar Einkaufstipps und Literaturvorschläge. Allerdings wirkt es hier nicht zu überladen und ist offener gestaltet. Wie oben bereits kurz erwähnt, die Berichte sind gut recherchiert. Viele dieser Infos gibt es natürlich auch im Netz zu finden, aber selbst mir waren einige Sachen fremd. Und gute Erfahrungsberichte zu Urlaub mit Hund aus erster Hand von Hundebesitzern, sind immer noch am besten.

Die Kosten für ein Magazin belaufen sich in Österreich auf 5 Euro. Unsere Nachbarn in Deutschland sind etwas günstiger bei 4,50 Euro. Das Abomodell gibt es derzeit mit tollen Prämien. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. Für 2014 ist für uns ein Abo auf jeden Fall angedacht.

Unsere Fragen an EUCH. Kennt ihr die Zeitschrift? Oder lest ihr generell Hundezeitschriften? Wenn ja, welche?
Wir freuen uns über jeden Kommentar. 😀

Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen. 🙂

 

Tal der Tempel – Agrigento

Erstmal, wir sind gut aus dem Urlaub zurück gekommen. Der Beitrag ist leider nicht wie geplant früher online gegangen. Ich hoffe ihr verzeiht uns. 😉 Wehmut angesichts des Urlaubsendes und div. Überlegungen bzgl. des Blogs, haben alles etwas hinausgezögert.

Wünschen euch viel Spass beim Lesen.

Anreise – Abenteuer Sizilien

Da ist er nun, der erste Artikel zu unserem Abenteuerurlaub mit Hund. Sizilien in 21 Tagen zu erkunden und zu erleben. Ich hoffe wir können euch hier ein bisschen des tollen Flairs der Insel übermitteln.

Aber nun fangen wir an, und zwar mit dem Anreisetag. 3.6.-4.6.

Abfahrt war eigentlich geplant so zwischen 17 und 18 Uhr. Schlussendliche Startzeit war dann um ca. 18:45
Vorher wurden Cooper und Leni von mir, Julia und einem Ball, auf der Hundewiese ums Eck, ausgepowert. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich, ob Cooper die Reise gut überstehen würde. Dazu später aber mehr.
Nach 2 1/2h Fahrt, machten wir den erster größerer Zwischenstopp an einer Raststätte. Irgendwo am Gardasee. Nagelt mich nicht fest, ich weiß es leider nicht mehr genau. Cooper schlief sofort nach 10min hinten auf der Rückbank auf Leni’s Rücken ein. Perfekt. Auf der Raststätte selbst waren beide sehr sehr brav und überraschenderweise auch sehr ruhig.

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Steffen schenkte sich um ca. 21:45 seinen ersten Kaffee ein. Er hatten den größten und schwierigsten Teil der Strecke zu bewältigen. Richtung Rom und im Dunkeln. Bin immer noch erstaunt, aber er fuhr bis Rom durch. Somit war er schon der Held des Tages.

Um 2:45 und 4 Stunden Fahrt, kurze Pause samt Tankstopp.

Von Cooper und Leni war auf der Rückbank nichts zu merken. Ab und zu ein kurzes schnarchen, aber sonst schliefen beide sehr gemütlich. Sofern man gemütlich schlafen kann, wenn man wie ne Brezel zusammengewuzelt daliegt. 😉

Natürlich ließen wir die Hunde bei jedem Stopp kurz aus dem Auto, damit sie sich erleichtern und sich auch  die Beine vertreten konnten.

Um 3:20 Uhr hatten wir noch knapp 800km vor uns. Und Steve der Held, fuhr weitere 4 Stunden durch, bis wir um 5:45 Uhr zum Frühstücken eine längere Pause machten.

Fahrerwechsel. Was der sich nicht alles traut. 😉
Ich fuhr ca. 1 1/2 Stunden. Steffen konnte sich somit etwas ausrasten und die Augen zumachen. Nach der Nachtfahrt war dies auch zwingend notwendig.

Nachdem die Autobahn ab Neapel immer schlechter wurde, bzw. der Straßenzustand, wechselten wir wieder. Mit vollgepackten Auto und Italienern im Rückspiegel, war mir das etwas zu heikel.

Highlight: Teilweise neue Autobahn in Richtung Reggio Calabria. UND wir konnten zum ersten Mal über die neue Hängebrücke fahren. Sehr beeindruckend!!!

Um 10:45 hatten wir noch 200km samt Fährüberfahrt vor uns. Die allerdings ohne irgendwelche Probleme, reibungslos über die Bühne ging.

Nächstes Highlight: ein kleines italienisches Mädchen fand Cooper und Leni so toll, dass sie uns auf italienisch bettelte, ob sie nicht ein Foto machen dürfte. Stolz wie wir waren, setzten wir beiden ordentlich in Szene. 😉

Fährenüberfahrt problemlos überstanden. Hingefahren und gleich die erste Fähre erwischt. Davor wollten wir noch Gassi gehen, aber die Wiesen, die wenigen die es gibt am Fährhafen, waren total verdreckt… Ekelhaft!

Hektisch wurde es dann plötzlich, als wir in Messina kein Mautticket gezogen hatten. Die Schranke war offen und der Ticketbildschirm komplett schwarz. Wir fuhren einfach durch und gerieten plötzlich in Panik als der Fahrer hinter uns im Auto ein Ticket zog…. Nach 20min fuhren wir an eine Raststätte und erkundigten uns mit Händen und Füssen, ob es ja möglich wäre, ohne Mautticket in Giarre abzufahren. Man versicherte uns, dass dies kein Problem sei. Und so war es dann auch. Der freundliche Häuslkassierer lächelte, verlangte 3 Euro und öffnete für uns die Schranke.

Ankunft Torre Archirafi um halb drei Uhr nachmittags. Freudig wurden wir von Francesco und seinem Vater begrüßt. Sie fragten auch gleich nach Leni, die sie von letztem Jahr noch freudig in Erinnerung hatten. Die Begrüßung der Hunde fiel dementsprechend sehr stürmisch aus.

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Das Appartement ist wie immer ein Traum. Letztes Jahr der große Garten, heuer umwerfender Meerblick.

Nach einer kurzen Einkaufstour im Supermarkt, spielten und relaxten wir kurz im großen Anwesen.

Mama Ätna versteckte sich seit unserer Ankunft leider hinter dichten Wolken. Aber keine Sorge, wir werden sie schon zu Gesicht bekommen.

Durch die lange Anreise sind wir alle ziemlich geschafft, und fielen gegen 21 Uhr bereits ins Land der Träume.

Somit wünschen wir euch sonnige Grüße aus dem warmen Sizilien. 😉 Ich hoffe, unsere kleine Zusammenfassung hat euch gefallen.