Windig gehts hoch zur Eulenwiese – Rundwanderung

Tja, da haben wir doch glatt vergessen eine Wanderung vom März hier zu veröffentlichen… Aber old but gold 😀
Da wir sie aber Euch nicht vorenthalten wollen und wir denken, sie kann zu allen Jahreszeiten begangen werden, anbei nun der kurze Artikel zur Wanderung auf die windige Eulenwiese.
Viel Spass beim lesen…

Besuch der Nürnberger Hütte

Nürnberger Hütte

DSC_09942297m Seehöhe. In dieser Höhe liegt die Nürnberger Hütte. Und somit das biser höchste Ziel für uns.

Eine anstrengende und lange Tour. Begleitet mit Flüchen von Frauchen schafften wir es aber dennoch auf die Hütte.

Die Nürnberger Hütte liegt in den Stubaier Alpen. Anfahrt über die Brenner Autobahn (Achtung: Mautpflichtig. EUR 2,50) oder alternativ über die Brenner Bundesstraße bis kurz hinter Ranalt links ein großer Parkplatz sichtbar wird. Ein großes Schild weißt auf die Hütte und die Bsuchalm hin, die wir auf unserem Weg hinauf queren werden. Vom Parkplatz folgt man der Beschilderung links kurz durch den Wald, bis man an eine Forststraße gelangt. Die Hunde sollte man besser anleinen, da einem Autos entgegenkommen können. Der Weg geht leicht bergauf und ist auch mit Kinderwagen gut zu meistern.

Nürnberger Hütte
Wanderung zur Nürnberger Hütte

In ca. 45min erreicht man die Bsuchalm und kann hier eine kleine Rast einlegen. Auch hier sind die Hunde wieder anzuleinen, da freilaufende Kühe quer über die Wiesen verteilt stehen. Von der Hütte selbst ist weit und breit nichts zu sehen. Soviel sei gesagt. Man folgt weiter dem Weg durch ein Gatter und wenn man Glück hat, sieht man ein paar Murmeltiere über die Felder hüpfen.

Der Weg zieht jetzt etwas an und geht dann relativ schnell in steile Serpentinen über. Sehr eng und zum Teil etwas rutschige Wurzeln und Steine. Wer seinem Hund zutraut ohne Leine hoch zu laufen, kann dies tun. Wir haben unsere zwei immer an der Leine. Der Weg selbst scheint kein Ende zu nehmen und windet sich dann weiter ins Tal hinein in Serpentinen immer weiter hinauf.

Nach guten 2 Stunden und einer kurzen Pause sieht man endlich die Hütte. Doch der Schein trügt. Es sind noch gute 30min und ein paar Serpentinen weiter bis man endlich auf der Hütte ist. Wir wurden unter dessen von Bergziegen begrüßt und sogar zum Teil hinauf begleitet. Gibt einem irgendwie einen Ansporn das letzte Stück zu meistern.

Nürnberger Hütte
Aussicht Nürnberger Hütte

Oben auf der Hütte selbst war gegen 12:30 Uhr relativ viel los. Wir ergatterten noch einen Sitzplatz halb im Schatten und mussten uns erstmal kurz ausruhen. Nach einer dreiviertel Stunde Pause, einem paar Frankfurter mit Kartoffelsalat und zwei Kasspresknödel später, machten wir uns wieder an den Abstieg. Von der Hütte aus hätte man noch die Möglichkeit weiterzuwandern. Gut ausgeschilderte Wege zeigen den Weg zu ein paar Gipfeln. Aber auch Übergänge zu anderen Hütten wie zb. die Bremerhütte ist von hier oben aus möglich.
Auf dem Rückweg begleiteten uns wieder unsere neuen Freunde. Die Ziegen. Eine volle Stunde stiegen sie gemeinsam mit uns ab. Bis wir ein paar anderen Hunden begegneten, die Ziegen wieder zurück brachten.

Der Abstieg dauerte in Summe nochmal ca. 2 1/2 Stunden. Mit Pausen. Wie oben bereits erwähnt, mit unter einer der längsten Touren die wir gemeistert haben. Tolle Aussicht und verdammt gutes Essen, machen die Nürnberger Hütte zu einem tollen Wandertipp.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 16km
  • Gesamtdauer: 7 1/2 Stunden mit Pause auf der Hütte
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Wegbeschaffenheit: Stetig bergauf, viele Serpentinen
  • NICHT Kinderwagentauglich, bzw. nur hoch bis zur Bsuchalm
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen auch hier viel Spass bei der Wanderung. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Wanderung zur Franz-Senn-Hütte

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Unterwegs für Traveldog.at quer durchs Stubaital.

Auch am vergangenen Wochenende zog es uns wieder Richtung Stubaital. Die saftigen Bergwiesen, das urige Bergleben und vermutlich der Ausblick auf den Stubaier Geletscher haben es uns angetan.

Ziel der Wanderung war die Franz-Senn-Hütte. Start der Wanderung ist am Parkplatz der Oberissalm.

Von Innsbruck kommend folgt man der Brenner Bundesstraße bis zur Abzweigung rechts hoch Richtung Schönberg bzw. Neustift im Stubaital. Von Neustift aus weiter Richtung Bärenbad. Von dort weiter der Straße folgen und diese geht dann nahtlos um in den Oberriss-Weg. Der uns zum Schluss direkt auf den Parkplatz der Oberissalm führt. Zur Info: Wer am Handy oder Tablet Google Maps benutzt zur Navigation, findet damit ohne Probleme die Oberissalm. Wir selbst benutzen Google Maps am Handy und der Weg wird mit der Navigation genau beschrieben.

Auf dem Weg hinauf kann es passieren, dass einem Kühe den Weg versperren. Bitte NICHT HUPEN. Die Kühe gehen langsam aber definitiv wieder von der Straße runter.

Auf der Oberissalm gibt es genug kostenlose Parkplätze. Es gibt allerdings auch einen gebührenpflichtigen Parkplatz, der mit einem Holzzaun eingerahmt ist. Vermutlich aus Schutz vor den vielen freilaufenden Kühen.

Auch hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Unsere Startzeit lag bei 08:20 Uhr und der kostenlose Parkplatz war schon sehr sehr gut gefüllt. Das Tal selbst liegt um diese Uhrzeit noch etwas im Schatten. Die ersten paar Meter führen wieder an weidenden Kühen vorbei auf einem Schotterweg hoch zum Steig. Alles ist gut ausgeschildert.

HUNDE sind AUSNAHMSLOS an der Leine zu führen. Viele halten sich leider nicht daran. WIR tun es aber dennoch.

Der Aufstieg ist sehr anspruchsvoll und man benötigt gutes Schuhwerk und gute Kondition. Eine „enge“ Serpentinenstrecke führt stetig den Hang hinauf. Der erste Teil ist noch etwas schattig durch ein paar Bäume, die letzte halbe Stunde steigt man allerdings im prallen Sonnenschein hinauf. Sonnenschutz ist hier Pflicht. Je nach Wetterlage ist die UV-Strahlung sehr hoch. Am besten informiert man sich vorab.

Für die Hunde war der Aufstieg sehr gut zu meistern. Zwischendrin gab es immer wieder kleine Bäche die den Weg kreuzten und die Hunde konnten sich die Pfoten abkühlen.

Hat man 2/3 der Strecke hinter sich, kann man sich eine Pause auf der Alpein Alm gönnen. Wieder ein toller Ausblick und das stetige rauschen des Alpeiner Baches bzw. des Wasserfalls. Wir sind allerdings ohne größere Pausen direkt weiter zur Franz-Senn-Hütte. Am Wasserfall vorbei einen letzten leichten bis mittelschweren Steig hinauf und schon kann man die Füsse bei einem Almdudler ausstrecken.

Der Ausblick von hier oben ins Tal ist gewaltig. Auch gibt es hier viele weitere Wanderwege, sollte man mit dem Aufstieg zur Hütte noch nicht genug haben.

Zur unserer Überraschung waren sehr viele Hundehalter unterwegs. Hunde von groß bis klein bewältigten den Weg ohne gröbere Probleme. Allerdings hat eine Flexileine auf dem Berg nichts verloren!!!

Der Abstieg gestaltete sich als etwas schwierig. Selbst um die heiße Mittagszeit kamen uns so viele Leute entgegenen, dass es teilweise richtig eng wurde. Viele größere Gruppen und auch viele Familien wagen den Weg hinauf zur Hütte. Gut erschöpft kamen wir am Auto an und nach einer kurzen Pause ging es wieder nach Hause.

Kurze Fakten zur Runde:

  • Länge ca. 9km
  • Gesamtdauer: 3 1/2 Stunden
  • mittelschwere Alpinwanderung
  • Stetig bergauf, bis auf das Tal bei der Alpein Alm
  • NICHT Kinderwagentauglich
  • gute Trittsicherheit erforderlich
  • gut konditionierter Hund
  • Sonnenschutz
  • gute und feste Wanderschuhe
  • idealerweise Wanderstöcke

Wir wünschen auch hier viel Spass bei der Wanderung. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

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